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Sternenwelt

Mehr als nur Poesie: Wir bestehen aus Sternenstaub.
Der Weltraum, unendliche Weiten. Eigentlich steckt in diesen vier Worten beinahe schon alles, was die Faszination des Universums ausmacht. Eine unendliche Weite, die unsere Vorstellung sprengt. Die Weite des Weltraums umgibt uns Nacht für Nacht mit Dunkelheit, die aber immer wieder mit kleinen unscheinbaren, manchmal aber auch größeren farbig, funkelnden Lichtpunkten durchsetzt ist.

Sterne nennt der Astronom diese Lichtpunkte - und es sind gewaltige Gaskugeln, deren Größe und Entfernung alles uns Bekannte in den Schatten stellt. Diese Sterne sind es, die die Neugier des Menschen wecken und seine Fantasie anregen. Die Neugier treibt uns dazu, auch in bitter kalten Winternächten ganz verzaubert zum Himmel zu blicken und die Sterne im Teleskop zu betrachten. Die Frage nach der Natur der Sterne lässt sie uns systematisch untersuchen. Was der Astronom dabei herausfindet, ist verblüffend.

Sterne leuchten nicht ewig. Sie sind auch nicht alle gleich. Sie werden geboren in gewaltigen Nebeln aus Gas und Staub, sie erzeugen ihr eigenes Licht. Und irgendwann müssen sie sterben. Ganz so wie wir Menschen. Die Sterne sind es auch, die beinahe alle Materie, alle Elemente, aus denen wir Menschen, unsere Erde, der Mond und die Planeten, aber auch die Kometen und Meteoriten bestehen, erzeugen. Am Ende ihres Lebens schleudern die Sterne diese Materie in den Weltraum hinaus. Es ist mehr als nur Poesie, wenn wir sagen, dass wir aus Sternenstaub bestehen.

Damit uns die Sterne am nächtlichen Firmament nicht so kalt und fremd erscheinen, haben wir ihnen Namen gegeben. Sie heißen Aldebaran, Algol, Beteigeuze, Sirius, Kastor und Pollux, Atair, Deneb und Wega, Regulus, Spica und so weiter. Die Sternbilder erzählen uns Geschichten aus längst vergessenen Tagen. Der Sternhimmel hat schon früh die Menschen zum Träumen angeregt. Und er tut es heute noch.

Unsere Fantasie lässt uns auf Reisen zu den Sternen gehen. Wir können uns ausmalen, wie es wohl bei diesem oder jenen Stern aussieht. Wir stellen uns vor, dass er Planeten hat. Möglich, dass es auf einem dieser Planeten sogar Leben gibt, vielleicht sogar intelligentes Leben oder eine technologisch fortgeschrittene, raumfahrende Zivilisation.

Gerne möchte ich Ihnen, liebe Leserin, lieber Leser, in 14-tägigem Rhythmus von der Faszination der Sternenwelt erzählen und Ihnen aufzeigen, was mich persönlich daran begeistert. Ein wenig möchte ich aus dem Nähkästchen eines Astronomen erzählen und Sie an Beobachtungen teilhaben lassen. Aber ich möchte auch aus der Region erzählen. Sie werden von Sternwarten hören oder von meinen Besuchen im Europäischen Satellitenkontrollzentrum ESOC der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA, und bei Eumetsat, der europäischen Organisation, die die Wettersatelliten betreibt. Es wird aber nicht nur bei Astronomie und Raumfahrt bleiben, nein, gelegentlich wird es auch mal einen Ausflug in die Science Fiction geben.

Ich freue mich, wenn Sie mich auf dieser spannenden Reise zu den fernen, unbekannten Welten begleiten, wo noch niemand gewesen ist. (Oliver Debus)
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