E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Bad Homburg 30°C Eine Angebot von Franfurter Neue Presse

Interview zur OB-Wahl: Bernadette Weyland über ihre Wahlniederlage

Es war eine bittere Niederlage für die CDU-Oberbürgermeisterkandidatin. Trotzdem beantwortete Bernadette Weyland geduldig die Fragen der Journalisten, auch die von Thomas Remlein.
Tapfere Verliererin: Die klarunterlegene BernadetteWeyland Foto: Frank Rumpenhorst (dpa) Tapfere Verliererin: Die klarunterlegene BernadetteWeyland

Sind Sie zufrieden mit der Unterstützung der Parteiführung?

WEYLAND: Also manches könnte man sicherlich verbessern. Aber ich glaube, das ist in jedem Wahlkampf so. Ich hätte vielleicht auch einiges anders machen können. Da muss ich mich mit der Partei hinsetzen und das erstmal durchgehen.

Wie beurteilen Sie die Unterstützung durch die CDU-Magistratsmitglieder?

WEYLAND: Im Nachhinein weiß man vieles besser. Wir hatten vorhin zehn Minuten Gelegenheit, darüber zu sprechen. Aber das möchte ich in Ruhe beurteilen.

Die Frankfurter CDU hat ja leere Kassen. Wie viel privates Geld haben Sie denn in den Wahlkampf gesteckt?

WEYLAND: Ich habe sehr viel Geld eingesammelt und möchte auch den Spendern und Spenderinnen danken. Das war ganz großartig. Das war für mich eine hohe Motivation. Die Einladungen für mein Wahlkampfteam habe ich natürlich aus der Privatkasse übernommen. Pizza und Pommes haben wir oft gegessen.

Können Sie einen Betrag nennen?

WEYLAND: Nein, kann ich nicht.

Werden Sie weiter politisch tätig sein?

WEYLAND: Ich möchte erstmal Abstand haben.

Aber Sie sind für Ihr ehrenamtliches Engagement bekannt. Wo werden sie sich engagieren, wenn Sie Zeit haben?

WEYLAND: Sich ehrenamtlich in dieser Stadt zu engagieren, ist überhaupt kein Problem. Und das muss nicht nur in der Politik sein.

Schließen Sie es aus, noch einmal für ein politisches Amt zu kandidieren, beispielsweise als Stadtverordnete?

WEYLAND: Das kann ich nicht sagen. Lassen Sie mir einfach ein paar Wochen Ruhe.

Hat Herr Feldmann einen fairen Wahlkampf geführt?

WEYLAND: Er hat einen ganz anderen Wahlkampf geführt. Er hat viel angekündigt. Und es obliegt jetzt der Stadtgesellschaft herauszufinden, ob das umgesetzt wird.

Zur Startseite Mehr aus Frankfurt

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutz Über unsere WerbungRSS

© 2018 Frankfurter Neue Presse

Ok

Um Ihnen ein besseres Nutzererlebnis zu bieten, verwenden wir Cookies. Durch Nutzung unserer Dienste stimmen Sie unserer Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen