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Die besten Song rund um Cadillac, Porsche und Co: Weltgrößte Automesse: So klingt die IAA

Ab heute können auch wir, das gemeine Volk, die neuesten und teuersten Karren auf der internationalen Automobilausstellung (IAA) bewundern. Das Motto dieses Jahr: "Zukunft erleben" - Wie die Zukunft der Automobilbranche aussieht, steht dank Dieselskandal und Co in den Sternen. Egal, flotte Flitzer gucken geht immer. Zur Einstimmung gibt's von uns den passenden Soundtrack.
Foto: Petr Mlch (imago stock&people)


Janis Joplin „Mercedes Benz"


Der Legende nach kam Janis Joplin eines Tages ins Tonstudio, bat Produzent Paul Rothchild die Aufnahme zu starten und sang aus dem Stegreif und a cappella ihren Wunsch an den lieben Gott, ihr doch einen Mercedes zu kaufen. Schließlich fuhren alle ihre Freunde einen Porsche. Sie selbst besaß übrigens auch einen 356-er Cabrio, psychedelisch bunt bemalt. Der Song wurde auch als Kapitalismuskritik verstanden. Merke: Materielles allein macht nicht glücklich.



Prince: „Little Red Corvette"

Die Single „Little Red Corvette“ bescherte Prince seinen ersten Top 10-Hit in den USA und ist ein klassisches Beispiel dafür, wie so eine Sportwagen-Ikone, gerühmt für ihre Geschwindigkeit und Schönheit, als Metapher für eine umwerfend schöne Frau und einen One-Night-Stand diente.


Rihanna: "Shut Up and Drive"

Nicht der erste Song über ein Auto, aber definitiv einer der heißesten. Mit der Melodie von New Order´s “Blue Monday” singt der RnB-Star hier von unzähligen Autos und Autoteilen: „Got a ride that´s smoother than a limousine, Can you handle the curves… If you can…we can go all night“; ob es sich hier aber nun über ein Auto trällert, bleibt Interpretationssache.


Kings of Leon: "Camaro"

Einen ganzen Song widmeten die Kings of Leon Chevrolet´s Camaro. 1966 führte das Ziel dieses Wagens, besser zu sein, als der Ford Mustang, in die größte automobile Rivalität weltweit. Trotzdem verleiht er im Song mächtig Coolness.


Valentino und Uschi "Im Wagen vor mir"

Die "Heiße Weiber, geile Schlitten-Version" für die Schlagerfans der 70er Jahre. Und der größte Hit des Duos, der ihnen sowohl den Weg in die ZDF-Hitparade, als auch in die Fernsehsendung „Disco“ bereitete. Wir lernen daraus: Schmalzige Lieder, in Kombination mit süßen Mädchen und schönen Autos, waren damals genauso angesagt wie heute.


Bruce Springsteen: "Pink Cadillac"

„Es heißt Eva verführte Adam mit einem Apfel, aber daran will ich nicht glauben, ich denke es war ihr Pink Cadillac“, singt der Boss auf der B-Seite seines Hits „Dancing In The Dark“, der vor allem live die Fans auf der „Born In The U.S.A.“-Tour begeisterte. Wie das Auto ins Paradies gelangte oder ob das rosafarbene Gefährt nur ein Sinnbild ist?


Wilson Pickett: "Mustang Sally"

Picketts energiegeladene Interpretation von „Mustang Sally” machte den R&B-Song von Sir Mack Rice so populär, dass er auch als Rôle Model für Springsteen und Prince gedient haben soll. Bis heute wird allen Ernstes in Internetforen diskutiert: Ging es in „Mustang Sally“ um Sex? Eine müßige Diskussion.


The Clash: „Brand New Cadillac“

Was macht die Coverversion der Vince Taylor-Komposition auf einem auch politisch relevanten Album wie „London Calling“ britischer Post-Punks? Die Antwort ist ganz profan. „Als Mick und ich in einem besetzten Haus in der Davis Road in Shepherds Bush wohnten, lag die Platte in der Wohnung herum. Als wir dann mit Joe zusammenkamen, haben wir das Stück öfters gespielt“, erzählte Bassist Paul Simonon einmal.



Queen: „I'm In Love With My Car”

Eher als Scherz gedacht, überließ Freddie Mercury den Gesang von „I’m In Love With My Car“ seinem Schlagzeuger Roger Taylor, der so seinem Alfa Romeo ein Hard Rock-Liedchen widmen wollte. Britische Kritiker konnten es sich nicht verkneifen, „I’m In Love ...“ als den „leidenschaftlichsten Lovesong der letzten 30 Jahre“ zu verballhornen. Jaguar setzte das Stück in einem Werbespot ein.


The Beatles: „Drive My Car"

Auf ihrem „Rubber Soul”-Album machten „The Beatles“ erste Anstrengungen, sich musikalisch mehr und mehr auszuprobieren. Doch wie passte ein „Beep, beep, beep“-Liedchen wie „Drive My Car“ zu diesem Anspruch? Aus ursprünglich scheußlichen Reimen wurden zweideutige Zeilen, aber die Geschichte vom Mädchen, das ein Star werden will, sich einen Chauffeur anlacht, ohne ein Auto zu besitzen, entbehrt zumindest nicht einer gewissen Ironie.


 

Kraftwerk: „Autobahn“

Was wären Autos ohne Straßen? Nichts. Und wer hat sie erfunden? Die Deutschen mit den Reichsautobahnen. Nazi-Propaganda. Denn die Italiener waren schneller, von den Nordamerikanern mit ihren Highways ganz zu schweigen. Trotzdem beneidet uns die ganze Welt um unsere Autobahnen und den „Kraftwerk“-Song. Weil es hier kein absolutes Tempolimit gibt. Die Musiker indes laden in ihrem Klassiker eher zum gemütlichen Cruisen ein. Raser-Tourismus, nein danke.

 

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