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Hast du Töne: 170 000 Euro für die Krebsforschung

Engagiert für die Krebsforschung (v. l.): Birgitta Wolff, Hubert Serve, Renate von Metzler und Florian Greten Foto: Bernd Kammerer Engagiert für die Krebsforschung (v. l.): Birgitta Wolff, Hubert Serve, Renate von Metzler und Florian Greten

Mit dem Goethe-Wort „Der Anblick des Gebers ist, wie die Gaben, erfreulich“, brachte Uni-Präsidentin Birgitta Wolff vor rund 500 Gästen im Audimax auf dem Campus Westend das Hochgefühl angesichts der Spendenbereitschaft für das „Frankfurt Cancer Institute“ (FCI) zum Ausdruck. Ziel des Instituts am Campus Niederrad, in dem Grundlagenforscher und Mediziner des Universitätsklinikums und des Georg-Speyer-Hauses eng zusammenarbeiten werden, ist es, Forschungsergebnisse schneller für Krebspatienten nutzbar zu machen. Federführend am Konzept beteiligt sind unter anderem die Frankfurter Onkologie-Mediziner Florian Greten und Hubert Serve .

Zum Benefizkonzert geladen hatte die „Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe-Universität“, die sich seit 100 Jahren für die Forschung engagiert. Vorstandsmitglied und Ehrensenatorin der Goethe-Universität, Renate von Metzler , erinnerte nach ihrer Begrüßung der Ehrensenatoren und Stifter Karin und Carlo Giersch sowie des Mäzens Stefan Quandt an die Tradition der Vereinigung, an Höhen und bewältigte Tiefen.

Mediziner Florian Greten erläuterte das Vorhaben: „Mit dem Institut, das wir noch in diesem Jahr aus der Taufe heben werden und wo wir ein Labor für Immunmonitoring etablieren wollen, schließen wir eine Lücke in der Krebsforschung.“ Nicht nur Patienten mit Hirntumoren und Leukämien profitierten davon, so der Forscher.

Wie bei vergangenen Benefizabenden standen musikalische Spitzenleistungen im feierlichen Mittelpunkt, was das Zürcher „Stradivari Quartett“ mit Spielfreude und Virtuosität unter Beweis stellte. Die jungen Musiker spielten auf wertvollen historischen Instrumenten, das älteste war eine Viola von 1690. Insgesamt kamen rund 170 000 Euro für das Krebs-Institut zusammen. Noch sind weitere Mäzene gefragt, allein für das technische Labor sind eine Viertelmillion Euro veranschlagt.

(fai)

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