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Fernsehkoch: Wenn der Mirko mit dem Walter redet, kocht’s

Der TV-Koch Mirko Reeh posiert mit seinen neuen Kochbüchern in seiner Kochschule. Foto: Bernd Kammerer (.) Der TV-Koch Mirko Reeh posiert mit seinen neuen Kochbüchern in seiner Kochschule.

Während andere von ihren Urlaubs- und Geschäftsreisen Hunderte von Fotos mitbringen, ist das bei Fernsehkoch Mirko Reeh anders: Er landet in Frankfurt und hat Hunderte von neuen Rezepten im Gepäck. Elf Tage verbrachte der 41-Jährige jüngst in den USA, Illinois und Louisiana, sammelte Ideen für Gerichte und bannte sie in zwei Bücher der Reihe „Kulinarische Reise mit Mirko Reeh“.

„Jeder dieser beiden Staaten ist auf seine Art typisch amerikanisch, einzigartig und authentisch, wie man es nur in Amerika erlebt“, sagt Reeh, der die beiden Bücher wieder mit Barbara Stromberg verfasste. Zuletzt hatte das Duo einen Band dieser Serie mit dem Thema „Israel“ veröffentlicht. „Wir haben jetzt schon 2100 Vorbestellungen für die beiden Bücher. Beim Israel-Buch waren es zu diesem Zeitpunkt 650“, sagt Reeh. Er steht nicht nur hinterm Herd oder arbeitet am Schreibtisch, sondern ist auch vor der Kamera aktiv – unter anderem kennen ihn die Zuschauer vom Sat 1-Format „Koch Undercover“.

Seit einiger Zeit hat er seine eigene Talk-Koch-Show, sie heißt „Reehderei“. Dort plaudert er mit mehr oder weniger prominenten Gästen und kocht mit ihnen. Bei der jüngsten Aufzeichnung der Sendung, die auch im Internet zu sehen ist, war jetzt der Moderator Walter Freiwald zu Gast. Auch er schreibt Bücher, auch er kocht leidenschaftlich gern. Freiwald zumindest so gut, dass er die Sendung „Das perfekte Promi-Dinner“ für sich entschied.

Und beide Männer stehen gern vor der Kamera, da haben sich also die richtigen getroffen. „Wir kannten uns vorher nicht. Nur über das Telefon. Unser erstes Gespräch hat eine Dreiviertelstunde gedauert“, sagt Reeh, der nun eine andere TV-Sendung mit Freiwald plant. Für alle, die sich nicht wirklich an ihn erinnern: An der Seite von Harry Wijnvoord moderierte er die Kultsendung „Der Preis ist heiß“. Das ist lange her. Vor drei Jahren geriet Freiwald, der 2010 für die SPD als Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten kandidieren wollte, in die Schlagzeilen. Er war Teilnehmer bei „Ich bin ein Star – holt mich hier raus“. Auch heute noch verfolgt er die Dschungelcamp-Sendung, die jährlich Millionen Zuschauer fasziniert. „Aber langsam wird es schlechter“, findet Freiwald, „wer sind denn da heute die Prominenten?“, fragt er. Darauf könnte man so gleich antworten: Wer waren die Promis damals?

Freiwald ist ein freundlicher Mensch, wenn auch vom Leben gezeichnet. Und dieses hat er – ebenfalls vor ziemlich genau drei Jahren – aufgeschrieben in seiner Autobiografie „Frei Schnauze und mit einem Augenzwinkern: Die Autobiografie des Kult-Moderators, Teleshopping-Papstes, möglichen Bundespräsidenten und Dschungelkönigs der Herzen“. Freiwald weiß: „Ohne den Dschungel wäre das Buch nie erschienen.“ Vor der Sendung habe er fast keine Jobangebote erhalten. „Aber die zwei Jahre danach war ich gut beschäftigt“, erzählt er freimütig. „Und wissen Sie was: Ich würde wieder in den Dschungel gehen.“ Auch der Ausflug zu Reeh scheint sich für Freiwald gelohnt zu haben, den Frankfurts Fernsehkoch Nummer eins will dessen neues Buch verlegen.

(es)

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