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Advent wird nicht verschwinden

Heute ist Nikolaus-Tag, zudem bereitet man sich überall im Taunus auf Weihnachten vor – auch in den Kitas zwischen Weilrod und Steinbach. Doch wie bereitet man Kinder auf das Fest vor? Was können Kindertagesstätten leisten? Gar nicht so einfach zu beantworten, wie auch die St.-Martin-Debatte in Bad Homburg zeigte. TZ-Mitarbeiter Matthias Pieren hat mit Ute Villmeter und Ute Kistner-Wagner, Dozentinnen der privaten Fachschule für Sozialpädagogik Ketteler-La Roche in Oberursel, über den Umgang mit religiösen Festen in Kindereinrichtungen gesprochen.
Die Diplom-Pädagogin Ute Villmeter (58) ist stellvertretende Schulleiterin der privaten Ketteler-La Roche-Fachschule für Sozialpädagogik in Oberursel. Ute Kistner-Wagner (48) ist dort Dozentin für Kinder- und Jugendliteratur, Sprachförderung und interkulturelle Bildung.	Foto: map Die Diplom-Pädagogin Ute Villmeter (58) ist stellvertretende Schulleiterin der privaten Ketteler-La Roche-Fachschule für Sozialpädagogik in Oberursel. Ute Kistner-Wagner (48) ist dort Dozentin für Kinder- und Jugendliteratur, Sprachförderung und interkulturelle Bildung. Foto: map

Ist nach der öffentlichen Diskussion um das St. Martinsfest damit zu rechnen, dass Kindertagesstätten den Nikolaustag umbenennen oder Weihnachten aus dem Alltag von Kindertagesstätten verbannt wird?

UTE VILLMETER: In Großstädten gibt es tatsächlich entsprechende Diskussionen. Gerade in Einrichtungen in kommunaler Trägerschaft beobachten wir die Tendenz, religiöse Feste aus dem Kita-Alltag herauszuhalten.

Wie bewerten Sie solche Entwicklungen?

VILLMETER: Ich glaube nicht, dass Nikolausfeiern oder die Adventszeit aus Kitas verschwinden werden. Beides ist in der Öffentlichkeit und damit auch in der Lebenswelt von Kindern viel zu präsent, als dass sie im Alltag von Kindertagesstätten keine Rolle mehr spielen könnten.

Was meinen Sie damit?

VILLMETER: Kitas haben – egal in welcher Trägerschaft – immer die Aufgabe, in ihrer Arbeit den Alltag der Kinder aufzugreifen. Dazu gehören Ereignisse aus dem Familienalltag, wie gemeinsame Mahlzeiten, aktuelle Ereignisse oder eben auch der Trubel der Vorweihnachtszeit. Die Kinder bringen dies automatisch mit in die Einrichtungen und die Erzieherinnen stehen vor der Herausforderung zu begleiten und zu gestalten.

Das klingt sehr pragmatisch!?

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