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Die Diplom-Pädagogin Ute Villmeter (58) ist stellvertretende Schulleiterin der privaten Ketteler-La Roche-Fachschule für Sozialpädagogik in Oberursel. Ute Kistner-Wagner (48) ist dort Dozentin für Kinder- und Jugendliteratur, Sprachförderung und interkulturelle Bildung.	Foto: map Die Diplom-Pädagogin Ute Villmeter (58) ist stellvertretende Schulleiterin der privaten Ketteler-La Roche-Fachschule für Sozialpädagogik in Oberursel. Ute Kistner-Wagner (48) ist dort Dozentin für Kinder- und Jugendliteratur, Sprachförderung und interkulturelle Bildung. Foto: map

Wie kann ich mir das vorstellen?

KISTNER-WAGNER: Zuerst einmal sollten Erzieherinnen die Alltagsrealitäten von zum Beispiel muslimischen Kindern wahrnehmen. Das geht am besten, wenn man sich über die Bedeutungszusammenhänge im Klaren ist. Ein einfaches Beispiel: Ramadan, der Fastenmonat der Muslime. Obwohl die Kinder nicht fasten, hat dies Auswirkung auch auf ihren Tagesablauf. Fällt Ramadan auf die Sommermonate ist das Fastenbrechen spät, nach Einbruch der Dunkelheit. Die Kinder bleiben lange wach und kommen vielleicht am nächsten Tag müde in den Kindergarten.

VILLMETER: Generell sollten Erzieherinnen – auch wenn sie selber nicht gläubig sind – eine Offenheit für religiöse Fragen mitbringen. Wer bin ich? Worin liegt der Sinn des Lebens? Was ist Glück? Wo komme ich her und wohin gehe ich? Fragen, mit denen sich letztendlich alle Religionen befassen und auf die sie Antworten suchen. Auch für Erzieherinnen mit langjähriger Berufspraxis ist es immer wieder wichtig, sich auf diese Fragen einzulassen. Denn wer sich darauf einlässt, der kann sich auch auf sein Gegenüber einlassen.

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