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BUND will auch Bäume pflanzen

Von Die Aufforstung mit einem typischen Bergmischwald wertet den Großen Feldberg auf, sagen der BUND Schmitten und die Feldberginitiative. Beide Organisationen planen Mitmach-Aktionen.
Schmitten. 

Jetzt ist alles wieder in bester Ordnung. Der BUND Schmitten und die Feldberginitiative begrüßen die Schaffung eines typischen Bergmischwaldes am Großen Feldberg nördlich vom Windeck und bieten dabei ihre aktive Unterstützung an, heißt es in einer Pressemitteilung der beiden Organisationen. Vor wenigen Tagen sah das noch ganz anders aus. Der BUND Schmitten hatte sich darüber entsetzt gezeigt, dass das Forstamt Königstein fünf Schneisen Fichten am Windeck gerodet hatte.

Erst durch die TZ erfuhr Schmittens BUND-Chef, Gerhard Mander, dass die Schneisen im Rahmen der naturnahen Waldbewirtschaftung im kommenden Frühjahr wieder „artgerecht“ aufgeforstet werden sollen. Darüber zeigte sich der BUND dann sehr erfreut.

„Dieser neue Bergmischwald aus Hochlagen-Fichten, Buchen, Ebereschen und Bergahorn wird die Flora und Fauna am Feldberg in kürzester Zeit spürbar erweitern und die Qualität und Attraktivität des Feldberges als Naherholungsgebiet weiter verbessern“, heißt es in der Mitteilung.

Darüber hinaus möchten sich der BUND und die Feldberginitiative jetzt auch aktiv an der Aufforstung der Schneisen an einem oder mehreren Wochenenden gemeinsam mit der Forstbehörde beteiligen. Wenn es „gewünscht“ sei, wollen die Organisationen auch Spendenaktionen und Patenschaften für die Neuanpflanzungen in die Wege leiten.

Die beiden Organisationen sind weiter der Meinung, dass Sitzbänke in den durch die Rodung geschaffenen Blickachsen den „Freizeitwert“ erheblich aufwerten würden. BUND und Feldberginitiative zeigen sich optimistisch, dass ihre Mitglieder zehn neue Bänke spenden würden. Interessierte Grundschulklassen und Kindergärten könnten diese dann im Rahmen eines Malwettbewerbs gestalten. Mit dem Forstamt Königstein und der Gemeinde Schmitten soll kurzfristig Kontakt aufgenommen werden, in der Hoffnung, dass die Vorschläge der Organisationen zur Mithilfe unbürokratisch unterstützt werden.

„Es ist eine gute Tradition, dass der BUND Entwicklungen nicht nur kritisch begleitet, sondern sinnvolle Maßnahmen auch aktiv unterstützt. Wir sind hier, bekanntlich nach einer anfänglichen Irritation von mir, voll auf einer Linie mit dem Forst“, sagt Mander. Unterstützung erhält er dabei von Dr. Olaf Gierke, Vorstandsmitglied der Feldberginitiative, der erklärt: „Die Idee von Gerhard Mander, die Aufforstung aktiv zu unterstützen und Erholungsbänke zu organisieren, fand bei uns sofort volle Zustimmung. Die Beziehung der Bürger zur schönen Natur hier am Großen Feldberg wird durch die Aktion gestärkt. Ein typischer Bergmischwald wird ihn aufwerten.“

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