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Danke, Gott, für Musik und Hilfe

Von „Ashe Engai“ heißt „Danke, Gott“. Mit einem Benefizkonzert warb die Pfarrei Heilig Kreuz um Spenden für die tansanische Krankenstation, die ohne Hilfe nicht existieren könnte.
Gonzenheim. 

Farbenfroh und temperamentvoll gemustert sind die bodenlangen Gewänder der Massai-Frauen. Geduldig sitzen sie mit Mann und Kindern im blitzsauberen Wartezimmer der Krankenstation „Ashe Engai“ in Tansania. In ihrer Sprache heißt das „Danke, Gott“. Dem Unterhalt dieses medizinischen Versorgungszentrums (siehe „Zum Thema“) gilt das Benefizkonzert der katholischen Gemeinde Heilig Kreuz. Seit 2003 unterstützt der Förderkreis „Ashe Engai Sabuko“ die medizinische Versorgungstation regelmäßig mit etwa 6000 Euro pro Jahr. Dank der persönlichen Kontakte kommt das Geld dort hundertprozentig an.

 

Schwierige Motette

 

Während sich die Schülerinnen der Bläserklassen 5 und 6 der Maria-Ward-Schule im Altarraum der Heilig-Kreuz-Kirche formieren, läuft eine Dia-Show, welche die Krankenstation im fernen Tansania den Zuhörern am frühen Samstagabend nahebringt. Hier ein Blick auf die hellgrauen Gebäude mit den weiß umrahmten Fenstern, dort einer ins gepflegte Behandlungszimmer.

Das Konzert, als zehntes in dieser Benefiz-Reihe auch ein kleines Jubiläum, wie Martin Ross, Pfarrbeauftragter dieser Filialkirche von St. Marien, sagte, beginnt mit einem Präludium von Bach – an der Orgel gespielt von Anita Söder. Die Motette von Heinrich Schütz für fünfstimmigen Chor ist eine Herausforderung für die etwa 30 Sänger des Kirchenchors „Kreuz & Quer“ unter Leitung von Gerlinde Gleitsmann.

Der Gitarrist Thomas Lauer nimmt das Publikum mit Stücken von Fernando Sor und Heitor Villa-Lobos, einem Brasilianer ein. Ergreifend klingt „Meine Seele hört im Sehen“ für Sopran (Silke Meier), Violine (Annette Svat) und Orgel. Engagiert und geschlossen zeigt sich das von Eva Heiny geführte Maria-Ward-Orchester mit dem Largo von Antonin Dvorák und vier stimmungsvollen Sätzen aus der Peer-Gynt-Suite von Edvard Grieg, die immer wieder von herzlichem Beifall unterbrochen werden.

Scott Joplins „Ragtimes“ für vier Holzbläser – drei Oboen und Englischhorn –, Stefan Gleitsmann, Kirsten Kaupert, Stefan Peter und Sieglinde Ziegler, schließen den Kreis zum lebhaften Eindruck der Massai in der Diashow, mit der Axel Bug dem langjährigen Engagement der Pfarrei für die Krankenstation „Ashe Engai“ bildhaft Ausdruck verleiht.

Zum Thema: OP-Saal für kranke Massai ist in Planung

Die tansanische Krankenstation „Ashe Engai“ liegt in einem weitem Gebiet zwischen dem schneebedeckten Kilimandscharo, dem Mount Meru und der Serengeti.

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