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Geschichten um die Hauptstraße 6

Von In einer neuen Serie schauen wir in allen Ortschaften nach, was sich in der Hauptstraße 6 befindet. Etwas willkürlich gewählt, haben sich dennoch Geschichten entwickelt, wie sie spannender kaum sein können. Heute sind wir in Cratzenbach zu Gast.
»Hauptstraße 6« - eins der prägenden Häuser in Cratzenbach. Bis 1962 befand sich hier die Dorfschule. Heute betreiben Andreas und Rosemarie Nau dort ihren Partyservice »Tafelträume«. Und wenn sie nicht von schönen Tafeln träumen, dann bestimmt vom schönen Wohnen in einem denkmalgeschützten Haus. »Hauptstraße 6« - eins der prägenden Häuser in Cratzenbach. Bis 1962 befand sich hier die Dorfschule. Heute betreiben Andreas und Rosemarie Nau dort ihren Partyservice »Tafelträume«. Und wenn sie nicht von schönen Tafeln träumen, dann bestimmt vom schönen Wohnen in einem denkmalgeschützten Haus.
Cratzenbach. 

„Cratzenbach, Hauptstraße 6“ – ein Haus mit Charakter und mit Geschichte. Heimelig sieht es aus, schmuckes Fachwerk und auf dem Dach das Uhrtürmchen. Es muss ein besonderes Haus sein. Und in der Tat: Fragt man alte Cratzenbacher nach „Hauptstraße 6“, sagen die meisten nur: „Ach, Sie meine die alt’ Schul’.“

Vor allem die Älteren können sich noch daran erinnern. Gebaut wurde das Haus 1861. Bis 1962 war hier die Volksschule untergebracht. Unterrichtet wurde, wie das damals in den Dorf-schulen eben so war, Jahrgangs-übergreifend, vom ersten bis zum achten Schuljahr. Günther Vollberg zum Beispiel ist hier zur Schule gegangen. Wann? „1937 bis 1945“, sagt er wie aus der Pistole geschossen.

Und bei welchem Lehrer? „Na beim alten Gutmann, der war hier von 1907 bis 1955 Lehrer. Bei dem gab’s oft was hinter die Löffel“, lacht Vollberg. Die rund 20 Kinder wurden im Erdgeschoss unterrichtet, die erste Etage war die Lehrerwohnung. Letzter Cratzenbacher Lehrer war übrigens Robert Odenwald.

Besitzer der Schule sind heute Matthias und Sybille Sode, übrigens Vollbergs Schwiegersohn und Tochter. Matthias Sode kennt die Historie des Hauses und hat auch eine Abschrift der alten Schulchronik, die viel über das dörfliche Leben aussagt: „Nach Ende des Schulbetriebs 1962 stand das Haus leer. Mitte der 70-er hat es die Familie Wendel gekauft und als Wochenendhaus genutzt“, erzählt Sode.

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