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Ihr Job ist Herzenssache

Von Wegen des akuten Fachkräftemangels haben Erzieherinnen und Erzieher beste Berufsaussichten. Auszubildende an der Ketteler-LaRoche-Schule sehen in ihrem Traumberuf aber weit mehr als einen sicheren Arbeitsplatz.
Den Traumberuf fest im Blick: Nora Brandscheid, Nicolas Recker, Nadine Weber, Désirée-Sophie Lepell und Nathalie Löffler (von links) wollen Erzieherin und Erzieher werden. An der Ketteler-LaRoche-Schule legen sie den Grundstein dafür. 	Foto: Pieren Den Traumberuf fest im Blick: Nora Brandscheid, Nicolas Recker, Nadine Weber, Désirée-Sophie Lepell und Nathalie Löffler (von links) wollen Erzieherin und Erzieher werden. An der Ketteler-LaRoche-Schule legen sie den Grundstein dafür. Foto: Pieren
Oberursel. 

Mit Klischees kann Nora Brandscheid gar nichts anfangen. Erst recht nicht mit dem der kaffeetrinkenden Erzieherin, die den ganzen Nachmittag im Hof des Kindergartens steht und sich unentwegt mit anderen Kolleginnen unterhält. „Das ist doch Quatsch und verkennt völlig, welch wichtige Aufgabe gut ausgebildete Erzieherinnen in unserer Gesellschaft leisten“, sagt die Schulsprecherin der Ketteler-LaRoche-Schule. „Kinder sind unsere Zukunft. Wir begleiten Kinder auf dem Weg zur Schule, fördern sie in ihrer Entwicklung und geben ihnen Werte mit auf den Weg.“

Nicht nur für die 20-Jährige aus Oberursel ist der angestrebte Beruf als Erzieherin mehr als ein Job. „Die Arbeit mit Kindern macht einfach Spaß. Mehr noch: Als Erzieherin zu arbeiten, das ist absolute Herzenssache. Wer nicht mit dem Herzen dabei ist, wird nicht lange im Beruf bleiben“, sagt Nadine Weber bestimmt.

Noch vor gar nicht so langer Zeit hatten die beiden jungen Frauen Erfahrungen während eines Freiwilligen Sozialen Jahres in Kindertagesstätten sammeln können. Am Samstag informierten sie beim Tag der offenen Tür an ihrer Schule bereits interessierte Bewerber und deren Eltern über die Ausbildung.

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Zwischen Qualität und Quantität

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„Von der weiterführenden Schule ist man den Frontalunterricht gewöhnt und kann sich praxisorientiertes Lernen gar nicht vorstellen. Unsere Lehrer sind alle erfahrene Praktiker und gestalten die Ausbildung sehr lebendig“, berichten Brandscheid und Weber. „Wir lernen hier in einer besonderen Gemeinschaft, es ist ein Geben und Nehmen. Man lernt wie in einer großen Familie.“

Doch sind es in Zeiten massiven Fachkräftemangels in den Kindertagesstätten nicht zuletzt die guten Berufsperspektiven, die den Erzieherinnenberuf attraktiv machen? „Wer sich für eine Ausbildung an der Ketteler-LaRoche-Schule entscheidet, nur um später einen sicheren Job zu bekommen, ist als Erzieher fehl am Platz“, meint Nicolas Recker. „Für unseren verantwortungsvollen Beruf ist das die falsche Einstellung.“

 

Etwas zurückbekommen

 

André Kühnle schätzte die Offenheit, mit der die jungen Menschen über ihre Ausbildung berichteten. Im kommenden Jahr will der Neu-Anspacher ebenfalls an der Oberurseler Fachschule für Sozialpädagogik mit der Erzieherausbildung beginnen und nutzte den Tag der offenen Tür für persönliche Gespräche.

Mit seiner ersten Berufswahl als Tontechniker war der 24-Jährige unzufrieden. Während zweier Praktika in evangelischen Kindertagesstätten in Usingen und Bad Homburg konnte er für sich klären, ob ihm die pädagogische Arbeit eine bessere berufliche Perspektive bietet. „In der Arbeit mit Kindern bekommt man direkt etwas zurück. Es bereit mir große Freude zu erleben, wie Kinder groß werden, und es ist schön, sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen“, begründet Kühnle seinen Berufswunsch.

Um bis zum Ausbildungsbeginn im nächsten Jahr weiterhin praktische Erfahrungen sammeln zu können, arbeitet Kühnle derzeit in der Kita der evangelischen Erlöserkirchengemeinde in Bad Homburg als pädagogische Hilfskraft. „Meine Arbeitskollegen haben mir die Ketteler-LaRoche-Schule wärmstens empfohlen - wegen der fachlichen Qualität und der besonderen Lernatmosphäre“, sagt Kühnle.

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