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Liebreizender Empfang für das Burgfräulein

Feiern verbindet, das kann man exemplarisch am Königsteiner Burgfest sehen. Längst ist der Saal im Rathaus zu klein geworden, um allen Gästen des Empfangs für das Burgfräulein Platz zu bieten.
Königstein. 

Feiern verbindet, das kann man exemplarisch am Königsteiner Burgfest sehen. Längst ist der Saal im Rathaus zu klein geworden, um allen Gästen des Empfangs für das Burgfräulein Platz zu bieten. Und so verlegte man die Gesellschaft kurzerhand vor das Amtsgebäude, nachdem man diese Variante bereits im vergangenen Jahr für gut befunden hatte.

Bürgermeister Leonhard Helm (CDU) konnte dort eine große Zahl an Ehrengästen begrüßen, darunter seine Amtskollegen aus den beiden Königsteins in der Oberpfalz und der Sächsischen Schweiz, Hans Koch (CSU) und Frieder Haase (parteilos), sowie zwei seiner Amtsvorgänger, Antonius Weber und Bertram Huke (beide CDU). „Das Wichtigste aber ist die Begrüßung des Burgfräuleins“, erklärte Helm, und hatte dafür eine gute Begründung parat.

Zwar verfügten Bürgermeister über Führungsqualitäten. Aber Jugend und Liebreiz, da seien ihm die bis vergangenen Freitag amtierende Lisa I. sowie ihre aktuell regierende Lieblichkeit, Carolin I., doch überlegen. Letztere durfte sich als erstes Burgfräulein beim Rathaus-Empfang ins Goldene Buch der Stadt eintragen. Nach dem Willen der Verantwortlichen soll damit eine neue Tradition begründet werden, auf dass Carolin I. noch viele Regentinnen folgen werden.

„Es ist Jahr für Jahr eine große Herausforderung“, so Helm, doch Königstein müsse alles daran setzen, diese zu meistern. Die Lasten müssten auf viele Schultern verteilt werden, und auch die Stadt werde das Burgfest weiterhin mit allen Kräften unterstützen.

Alles Mögliche dafür tun

Für Birgit Becker, Präsidentin des Burgvereins, bedeuteten die Worte Motivation und Ansporn zugleich: „Uns liegt das Burgfest sehr am Herzen. Wir werden alles uns Mögliche dafür tun, dass wir 2014 das 64. Burgfest feiern können.“ Dass die Arbeit des Vereins weit über die Grenzen Königsteins hinaus geschätzt wird, zeigte sich vorgestern in Bad Homburg: Dort wurde ihm der Saalburgpreis 2013 verliehen.

Bevor es zur Schlüsselübergabe vor das Alte Rathaus ging, galt es, zwei junggebliebene Vorgängerinnen von Carolin I. zu würdigen. Anja Lingner feierte das zehnte Jubiläum ihrer Regentschaft und erhielt ebenso Blumen wie Gisela Bender, die vor 60 Jahren als zweites Burgfräulein amtierte.

(David Schahinian)
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