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Sie sind hoch motiviert

Es gibt sicher Schöneres, als in den Ferien in die Schule zu gehen. Die ARS-Schüler wissen aber genau, wofür sie es tun.
Auf der Zielgeraden noch mal Gas geben: Lehrerin Jasmin Brima (hinten links) und Dorothea Mally freuen sich, dass die Schüler in den Ferien freiwillig in die Schule kommen. 	Foto: Saltenberger Auf der Zielgeraden noch mal Gas geben: Lehrerin Jasmin Brima (hinten links) und Dorothea Mally freuen sich, dass die Schüler in den Ferien freiwillig in die Schule kommen. Foto: Saltenberger
Neu-Anspach. 

Das „Ostercamp“ an der Adolf-Reichwein-Schule ist eine absolute Erfolgsstory. Einst für „abschlussgefährdete Schüler“ gedacht, ist es inzwischen auch bei Schülern gefragt, die kurz vor der Ziellinie noch einmal richtig Gas geben, ganz sicher gehen oder noch ein Pünktchen mehr herausholen wollen.

58 Realschüler und 5 Hauptschüler hatten sich in diesem Jahr angemeldet, und sie konnten auch alle teilnehmen. Die Nachfrage bei den Schülern ist nämlich das eine, ausreichend Lehrer zu haben, das andere. Aber die ARS-Stufenleiterin und Koordinatorin für das Ostercamp, Dorothea Mally, ist happy: „Die Bereitschaft unserer jungen Lehrer mitzumachen ist so groß.“ Sechs Kollegen und zwei pensionierte Lehrer opferten insgesamt vier Tage, um die Schüler zu unterstützen. Täglich wurde sechs Stunden konzentriert gelernt. Jeweils zwei Stunden in den Hauptfächern Mathematik, Deutsch und Englisch waren im Angebot.

Die Fachlehrer hatten an der Vorbereitung des Ostercamps mitgewirkt und für jeden individuell eine Liste mit dem Unterrichtsstoff zusammengestellt, wo sich das Nachbessern lohnte. Und die Ostercamp-Lehrer genießen den Luxus, mit kleinen Gruppen zu arbeiten. „Die Schüler sind hoch motiviert, wenn das nur immer so wäre“, schwärmte Mally.

Die ARS nimmt zum vierten Mal an dem vom Land Hessen geförderten Ostercamp teil. Dies muss jedes Jahr neu beantragt werden. Von der Erfolgsgeschichte Ostercamp an der ARS wollte sich diesmal auch das Kultusministerium überzeugen. Deshalb kam Jens Volcksdorff vom hessischen Kultusministerium aus Wiesbaden in die Schule und fuhr mit einem guten Eindruck wieder zurück. Das Land fördere in diesem Jahr den Ferienunterricht an rund 50 Schulen und erreiche damit rund 3000 Schüler, erklärte Jens Volcksdorff.

Jetzt muss es nur noch am 19., 21. und 23. Mai klappen, dann sind die schriftlichen Abschlussprüfungen auch an der Adolf-Reichwein-Schule.

(fms)
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