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Zug durch die Jahrhunderte

Das Burgfest auf der Kippe, dazu in der Vergangenheit Ärger mit Behörden - Freizeitspaß sieht anders aus. Dennoch beharren die Mitglieder des Burgverein-Präsidiums glaubhaft darauf, dass sie immer
Königstein. 

Das Burgfest auf der Kippe, dazu in der Vergangenheit Ärger mit Behörden - Freizeitspaß sieht anders aus. Dennoch beharren die Mitglieder des Burgverein-Präsidiums glaubhaft darauf, dass sie immer noch Freude an ihrem Ehrenamt haben. „Die Stimmung im Team passt, der Rückhalt in der Stadt ist spürbar - wir freuen uns aufs Burgfest“, unterstreicht Birgit Becker, die Präsidentin des Vereins, stellvertretend für ihre Kollegen.

Mit denen wie auch mit den Mitgliedern hofft die Präsidentin - trotz der Probleme im Umfeld (siehe links) ein Fest auf die Beine stellen zu können, dass der 700-Jahr-Feier der Stadt mehr als nur gerecht wird. Becker: „Natürlich haben unsere traditionsreichen Elemente wieder ihren festen Platz im Programm. Das gilt für Gottesdienst, Inthronisation und Feuerwerk am Freitag genauso wie für die Schlüsselübergabe am Samstag und den großen Umzug am Sonntag.“

Letzterer soll, dem Geburtstag der Stadt angemessen, etwas Besonderes werden. Und das sowohl was die Länge als auch was das Thema betrifft. Statt sich auf einen Punkt aus der Vergangenheit festzulegen, werden sich die Festwagen und Fußgruppen verschiedener Epochen der Stadt-Geschichte vom 14. Jahrhundert bis heute annehmen.

Ü

 

35-Party mit Radio BOB

Neu im Programm ist eine Ü35-Party, die der Burgverein am Samstagabend gemeinsam mit Radio BOB, der Welle für die etwas reiferen Musikfans, auf der Festwiese feiert. „So wie mit unserem Weingarten wollen wir auch mit diesem Angebot unterstreichen, dass das Burgfest sich keinesfalls nur an Jugendliche richtet. Wir wollen ein Fest für alle Generationen feiern“, unterstreicht Birgit Becker. Dazu gehöre auch das Kinderprogramm am Sonntag, das von einem eingespielten Team fleißiger Helfer auf die Beine gestellt werde.

Über ähnliche Unterstützung würde sich der Burgverein auch an anderer Stelle freuen. „Wir wollen unsere Kassendienste wieder zum Teil über ehrenamtliche Kräfte abwickeln, um weitere Kosten zu sparen, und wären dankbar, wenn sich in der Stadt hierfür Freiwillige finden“, so Becker.

Gesucht werden auch noch potenzielle Kellerbetreiber. Denn noch ist der „Zeughauskeller“ zu vergeben. Geschlossen bleiben wird wohl der Brunnenkeller, in dem das Fanfarencorps bislang zu Hause war. Die Sicherheitsauflagen lassen hier nur 120 Gäste zeitgleich zu. Zu wenig für die Fanfaren, um den zu betreibenden Aufwand zu lohnen.

(Stefan Jung)
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