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Zum Thema: OP-Saal für kranke Massai ist in Planung

Die tansanische Krankenstation „Ashe Engai“ liegt in einem weitem Gebiet zwischen dem schneebedeckten Kilimandscharo, dem Mount Meru und der Serengeti. Dort leben die Massai, die tagelange Fußmärsche auf sich nehmen, um sich behandeln zu lassen. Drei Krankenschwestern behandeln die etwa 200 Patienten, die hier pro Woche vorsprechen. Ihre Kenntnisse gehen notgedrungen weit über ihren eigentlichen Beruf hinaus, denn bislang war das Geld für einen Arzt nicht verfügbar. Sie kümmern sich um Schwangere und die Kinder, deren Verletzungen oft von den primitiven Lebensbedingungen herrühren. Die Massai leben in Lehmhütten mit offenen, verletzungsträchtigen Feuerstellen, die zudem die Behausungen einräuchern. Für Schwerkranke stehen drei Acht-Bett-Zimmer bereit, die jeweils Frauen, Männer und Kinder aufnehmen.

Erst wenn genug Geld für den Bau einer kleinen Arztwohnung zur Verfügung steht, wird die tansanische Regierung einen Mediziner stellen und bezahlen, der die Patienten und Patientinnen – etwa Schwangere mit Kaiserschnitt – vor Ort operieren kann. Der OP-Saal ist jetzt in Planung. Der laufende Unterhalt der Krankenstation wird unter anderem von den Zuwendungen der Pfarrgemeinde Heilig Kreuz bestritten.

Die Krankenstation in dem unterversorgten Gebiet besteht seit 1992. Damals begründete sich die Partnerschaft zwischen Heilig Kreuz und der Pfarrei „Maria, Königin der Apostel“ in Sabuko. Der Pfarrgemeinderat half mit Spenden beim Aufbau des „Dispensary“, mehreren Flachgebäuden, die sich um den Innenhof gruppieren. Seit 2012 gilt die Station als „Gesundheitszentrum“ in dieser Region. Eigentlich müssten die Patienten einen Beitrag für Behandlung und Medikamente entrichten, doch die meisten sind zu arm. Für die Station wurde folgendes Spendenkonto eingerichtet:

Katholische Kirchengemeinde St.Marien, Filialkirche Heilig-Kreuz, Stichwort „Sabuko“, Taunus-Sparkasse, Konto: 180 026 20, BLZ: 512 500 00. Spendenquittungen gibt’s im Pfarrbüro. mad

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