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   EINES TAGES  

Seit der Sprengung im September 1796 überragten die Ruinen der einstmals mächtigen Festung Königstein die Stadt. Nur kurze Zeit nach der Zerstörung „bedienten“ sich die Königsteiner an den herumliegenden

Seit der Sprengung im September 1796 überragten die Ruinen der einstmals mächtigen Festung Königstein die Stadt. Nur kurze Zeit nach der Zerstörung „bedienten“ sich die Königsteiner an den herumliegenden Steinen, die sie zum Aufbau ihrer 1792 weitgehend abgebrannten Häuser dringend benötigten.

Der Burgturm war aus diesen Vorkommnissen zunächst unbeschadet hervorgegangen. Ein schweres Gewitter, das sich am 19. August 1819 über Königstein entlud, bedeutete sein Ende: Ein Blitz schlug ein, und das bis dahin erhaltene Turmdach sowie die Treppe brannten ab. Die Treppe wurde, so der Heimatforscher Johann Franz Kowalt, auf Veranlassung der Herzogin von Nassau im Jahr 1858 ersetzt. Damit wurde die obere Plattform, von der aus eine wunderschöne Aussicht zu genießen ist, wieder zugänglich gemacht.

Genau 132 Jahre später, am 19. August 1951, feierte anlässlich des 100-jährigen Kurjubiläums die Königsteiner Segelfliegergruppe ein Fest auf der Burg, das so gut bei der Bevölkerung ankam, dass es im darauf folgenden Jahr, unter der organisatorischen Leitung des Kurvereins, erneut gefeiert wurde. Das Fest von 1951 wird als das erste Burgfest betrachtet, fünf Jahre später erfolgte die Gründung des „Burgfestvereins Königstein“, der sich 1962 in „Burgverein Königstein e.V.“ umbenannte.

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