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Gemeindewald: Abschied von Hessenforst?

Von Wie geht es mit der Bewirtschaftung des Kommunalwaldes weiter? Die Fraktionen machen sich Gedanken. Müssen sie auch. Denn es gibt Druck von ganz weit oben.
Viel Wald nennt Grävenwiesbach sein eigen – aber das Geld soll künftig in die eigene Tasche fließen, wie die Politik nun diskutierte. Viel Wald nennt Grävenwiesbach sein eigen – aber das Geld soll künftig in die eigene Tasche fließen, wie die Politik nun diskutierte.

Die Bewirtschaftung des Kommunalwaldes muss neu geordnet werden. Warum nicht in Eigenbeförsterung? Das fragte sich die CDU und stellte dazu während der Gemeindevertretung einen entsprechenden Antrag. Tobias Stahl (CDU) erklärte, seine Partei wolle über die Vor- und Nachteile der Eigenbeförsterung unterrichtet werden. Hierzu sollen auch Gespräche mit den Nachbarkommunen geführt werden.

Stahl machte auch klar, dass die Ergebnisse vor Beginn des Aufstellungsverfahrens zum neuen Forsteinrichtungswerk vorliegen sollten. Hintergrund sei der enorme Anstieg der Beförsterungskosten in den vergangenen zehn Jahren.

Dazu gab es einen Änderungsantrag von der UB. Die Unabhängigen Bürger (UB) baten darin, eine Änderung der Organisation der Waldbewirtschaftung des Grävenwiesbacher Gemeindewaldes in die Wege zu leiten. Karin Klimt (UB) erinnerte daran, welch hohen Wert der Wald darstelle und forderte, Kontakt zur Stadt Usingen aufzunehmen, die ihren Wald selbst bewirtschaftet und nicht von Hessenforst wie Grävenwiesbach.

Auch die Nachbarkommunen sollen zwecks Zusammenarbeit der gemeinsamen Waldbewirtschaftung befragt werden.

Rolf Tausch (UB) wünscht sich eine engere Zusammenarbeit mit dem Hessischen Waldbesitzerverband, um weitere Möglichkeiten kennenzulernen, wie in Zukunft die Bewirtschaftung des Gemeindewalds vorgenommen werden könnte. Von diesem Verband erwartet er auch nähere Infos zur Gründung einer gemeinsamen Forstbetriebsgemeinschaft.

Beide Anträge ließ Parlamentschef Winfried Book (CDU) gemeinsam beschließen. Alle Gemeindevertreter zeigten Verständnis und sprachen sich dafür aus.

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