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Auch die Seele ist wichtig

Von Ein Neu-Anspacher Ehepaar hat für ein soziales Projekt gespendet. Dieses will Schüler ab der 8. Klasse ermutigen, sich mit ihrer seelischen Gesundheit auseinanderzusetzen.
Freuen sich über die ansehnliche Spende von Monika Fahrni (Mitte): Susanne Möller (links) und Beatrice Meyer vom Projektteam. 	Foto: Hintermeier Freuen sich über die ansehnliche Spende von Monika Fahrni (Mitte): Susanne Möller (links) und Beatrice Meyer vom Projektteam. Foto: Hintermeier
Neu-Anspach. 

Zu ihrem Geburtstag wollte Monika Fahrni einmal auf Geschenke ihrer Verwandten und Freunde verzichten. Sie bat stattdessen um ein Geldpräsent, dass sie dem Projekt „Verrückt? Na und!“ zukommen lassen wollte.

„Während meiner Geburtstagsfeier konnten mein Mann Udo und ich 1649 Euro einsammeln. Wir haben diesen Betrag auf 2000 Euro erhöht. Die Taunus Sparkasse hat noch einmal 500 Euro dazugelegt, so dass wir insgesamt 2500 Euro für das Projekt zur Verfügung stellen konnten“, berichtet die Neu-Anspacherin und ehemalige Lehrerin der Hasenbergschule.

Doch worum geht es bei diesem Projekt? „Verrückt? Na und!“ breche das Schweigen zu emotionalen und psychischen Gesundheitsproblemen von Kindern und Jugendlichen. „Unser Programm lädt junge Menschen ab der 8. Klasse und ihre Lehrer zu einem offenen Austausch über die großen und kleine Fragen zur seelischen Gesundheit ein“, sagen die Projektleiterinnen Beatrice Meyer und Susanne Möller.

Ein Projektteam bestehe aus einem Moderator, das könne ein Psychologe, Facharzt, Sozialarbeiter oder Pädagoge sein, und einem Experten „in eigener Sache“, der selbst unter psychischen Gesundheitsproblemen leide. Beide seien für den (Schul-)Tages-Workshop verantwortlich. „Abschließend erhält im Gespräch mit den Experten das komplexe Konstrukt seelische Gesundheit ein Gesicht“, sagt Meyer.

Zielgruppe sind Schüler im Alter von 14 bis 25 Jahren aller Schultypen und die sogenannten Experten in eigener Sache. Gemeint sind damit die Menschen, die psychische Gesundheitsprobleme erfahren haben. Angesprochen fühlen sollten sich auch Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter, Schulpsychologen, Eltern und die Fachleute von Verbänden, Vereinen, kommunalen Einrichtungen und im Gesundheitswesen.

Ein Projekttag, so Meyer weiter, erfolge in drei Schritten. Im ersten Schritt sollen sich die Schüler mit ihren Erfahrungen und Fragen zum Thema einbringen, um sich im Anschluss mit entsprechenden Fragestellungen zu beschäftigen. Den Abschluss bildet dann eine Gesprächsrunde mit dem „Experten in eigener Sache“.

Wer sich jetzt näher für das Projekt interessiert, erhält Informationen auf den Webseiten www.verrueckt-na-und.de sowie unter www.perspektiven.de. Ansprechpartnerin ist auch Beatrice Meyer. Sie ist unter den beiden Rufnummern (06 17 1) 9 55 48 63 und (01 78) 1 69 20 36 zu erreichen.

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