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Chronologie der teils unsäglichen Debatte

Neu-Anspach. 

Die Chronologie der Windkraftdebatte ist lang. Wir beginnen in 2011, allerdings wurden mögliche Windräder für die Gemeinde bereits vorher diskutiert.

Am 29. November 2011 denken Schmitten und Neu-Anspach öffentlich über gemeinsame Windräder am Römerturm nach.
Im November 2012 wird die erste Bürgerinformationsveranstaltung angekündet. Die Medien titeln damals „Bürger von Beginn an aktiv beteiligen“.
Auch im November 2012 sagt die Politik ja zu Windrädern.
Am 11. Dezember 2012 ist die erste Bürgerversammlung zum Thema.
Am 20. Februar 2013 fällt in der Stdtverordnetenversammlung der

Beschluss für das sogenannte Interessensbekundungsverfahren.
Im April werden Bürger bei einem Grenzgang informiert.
Im September erklären Süwag, juwi und die Stadt, 25 Millionen Euro investieren zu wollen für maximal fünf Windkraftanlagen.
Am 24. September wird der Vertrag unterzeichnet.
Am 18. Oktober erden erste Proteste aus der Bürgerschaft laut.
Am 13. November findet die zweite Bürgerversammlung zum Thema statt.
Der Ton wird schärfer, im November gibt’s Diskussionen zwischen Stadt und Bürgern.
Die Mitteilungen der Bürgerinitiativen häufen sich, illegale Rodungen werden befürchtet, der Schwarzstorch bemüht, erste persönliche Angriffe erfolgen.
Im Februar 2014 reicht die Bürgerinitiative ihr Bürgerbegehren ein. Zu spät, denn die Frist ist verstrichen, das Parlament lehnt am 8. April das Begehren wegen Formfehlern ab.
Im Verlauf der Debatte werden die Diskussionen immer schärfer, im April 2014 streicht Juwi ein Windrad, der Standort Langhals ist vom Tisch.
Am 16. Juni findet erneut eine Bürgerversammlung statt – sehr emotional.
Ab Juni 2014 machen die Gegner – viele aus Schmitten – richtig mobil, eine Homepage wird eingerichtet, Flyer verteilt.
Bis November ufert der Streit aus, beide Seiten verteilen stets ihre neusten Zahlen über Windgeschwindigkeit, Messergebnisse und Probleme mit Flora und Fauna.
Im Januar 2015 kommen dann Seismologen ins Spiel, die eine Gefahr sehen.
März 2015: Nächste Bürgerversammlung, die eskaliert.
Im April geht’s mit einer Klage der Bürger wegen des Bürgerbegehrens vors Verwaltungsgericht.
Anfang Juli lehnt das Verwaltungsgericht die Klage der Bürgerinitiative auf Zulassung eines Bürgerentscheids zur Windkraft ab.
Im August legt die BI Widerspruch ein gegen die Entcheidung.
Im März erreicht die neu gegründete Partei b-Now aus dem Stand zehn Sitze im Parlament. Ihr Hauptthema ist der Kampf gegen die Windkraft.
Die Politik zieht einen Schlussstrich und bringt als einmaligen Vorgang in Hessen selbst einen Bürgerentscheid auf den Weg, um Klarheit zu erhalten.
18. September: Bürgerentscheid.

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