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Fest im Christian-Wirth-Saal: Ein glanzvoller Galaabend

Von Dank der fantastischen Künstler ist die „Wir-Helfen-Gala“ seit Jahren eine der schönsten Veranstaltungen überhaupt: Der Abend brachte auch diesmal Leckerbissen auf den Teller und die Bühne.
Foto: Frank Saltenberger
Usingen. 

„Diesmal haben wir nicht die ganz großen Stars“, verlautete vorab aus dem Vorstand. Und mit den „ganz großen Stars“ waren noch nicht einmal Helene Fischer oder Reinhard Mey gemeint, aber immerhin doch solche, die aus Radio und Fernsehen bekannt sind. Und das vorweg: Die hat kein Mensch vermisst!

Kontrastreiches Programm

Die mit über 360 Gästen gut besuchte „Wir-helfen-Gala“ hatte zudem, und zusammengenommen, nur drei Programmpunkte. Von Sparmodus war aber bei weitem nichts zu merken, es wurde sogar einer der schönsten Galaabende der letzten Jahre.

Obwohl, bei einem Bauchredner und Zauberkünstler winkt so manch einer ab und sagt „immer dasselbe“. Ein Mann mit Akustikgitarre und deutschen Schlagern ist vielleicht auch nicht Jedermanns Geschmack, und hält sich, wenn er Marching Brassband hört, die Ohren. Aber genau so war das Programm zusammengestrickt. Kontrastreich in jedem Fall und dieser Kontrast war die Erfolgsmischung, die den Abend zu einem Unterhaltungsmarathon machte.

Der Start war für 20 Uhr geplant, vorher war aufwärmen und stärken vorgesehen und die Formalitäten mussten auch erledigt werden. Die können an dieser Stelle aber nicht übergangen werden, denn 15 500 Euro sind kein Pappenstiel. Diese Summe wurde am Galaabend in Form von Gutscheinen an Einrichtungen übergeben, die auf zusätzliche Unterstützung angewiesen sind und schon lange vom Hilfsverein des Usinger Landes profitieren.

Vereinsvorsitzende Heike Anders übergab zusammen mit Schirmherr Clemens Weil von der Nassauischen Sparkasse die Gutscheine und daran schloss sich unmittelbar die Freigabe des Büfetts an, das dem Abend die Substanz geben sollte. Federführend für Vorspeisen, Hauptgänge und Dessertbüfett waren Katharina und Ronny Schondorf, unterstützt von Köchen aus dem Usinger Land.

Neffe als Co-Moderator

Und nach dem Schmaus: „Anmoderation durch Konny: Brass Band“, stand auf dem Ablaufplan, aber das war nicht ganz richtig: Zwar übernahm auch in diesem Jahr Christian Konieczny, genannt „Konny“, mit gewohnter Eloquenz die Moderation, aber er hatte mit seinem Neffen Pascal noch einen Co-Moderator mit gebracht und damit einen Coup gelandet: Der Elfjährige verlieh der Moderation zusätzlichen Charme, und er war drauf und dran dem Onkel glatt die Schau zu stehlen.

Das mit dem Ohrenzuhalten war auch nicht so schlimm wie befürchtet, und die Brassband „Starbreaker“ aus Frankfurt holte auch den letzten Gourmet zurück in den Saal.

Dann kam „Magic Charles“, der neben seinen Zaubertricks auch so seine Tricks hatte, wie er das Publikum zum Toben brachte.

Zauberer und Bauchredner

So staunte es nicht schlecht, was man mit ein Seil so alles machen kann und mit den „Bernhards“ im Saal auch, denn die ersten beiden Männer, die er als Versuchskaninchen auf die Bühne holte, hießen zufällig Bernhard. „Magic Charles“ kam nach der Zauberei noch einmal als Bauchredner zurück und fand weitere Opfer, die er sogar zum Singen brachte. Alles, was der Zauberer und Bauchredner machte war originell, professionell und unterhaltsam und keiner hätte ihn von der Bühne gejagt, auch wenn er Stunden überzogen hätte.

„Was ich noch zu sagen hätte . . .“, Reiner Roßkopf hätte auch überziehen dürfen, denn was der Mann im T-Shirt, mit der Batschkappe und der Gitarre brachte, haute so manchen vom Hocker. Lieder von Reinhard Mey und die hätte Mey selbst nicht besser vortragen könne. Im Gegenteil, der „Feierabend-Musiker“, wie Roßkopf sich selbst nannte, sang die bekannten Hits des Schlagerpoeten, er sang sie auch so wie dieser, aber mit einer berührenden Bodenständigkeit, dass es einem beim Zuhören warm ums Herz wurde, ein Glücksgriff für die Programmmacher. Bleibt noch die neue „Hausband“ des Vereins zu erwähnen, die für die Grundstimmung verantwortlich waren. „Zwei plus“ so der Bandname hinter dem sich Thomas Anders und Klaus-Dieter Bernert verbergen, das Plus stand an diesem Abend für die beiden Sängerinnen Bianca und Nadine.

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