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Irischer Partnerverein: Einer macht immer Musik

Von Viele Vereine feiern bayerisch, manche hessisch, bei der Spielvereinigung Hattstein ist irisch angesagt und das hat einen guten Grund. Seit 18 Jahren sind die Fußballer mit Spielern vom Partnerverein Nenagh AFC befreundet.
Gerd Kinkel (von rechts), Musiker und Sänger Henrik Eichhorn und Michael Vankov schmettern zusammen irische Folksongs. Foto: Evelyn Kreutz Gerd Kinkel (von rechts), Musiker und Sänger Henrik Eichhorn und Michael Vankov schmettern zusammen irische Folksongs.
Arnoldshain. 

„Besser Kilkenny im 0,6 Liter-Glas, dem sogenannten Pint, als gar kein irisches Bier“, meint Michael Vankov schmunzelnd. Kilkenny sei das Bier für den Export. „Auf der Insel trinkt man als rotes Ale original Smithwick’s.“ Wenn sich einer mit irischem Bier auskennt, dann ist es Vankov, der Seelenberger Irland-Fan. Er hat nicht nur ein Jahr lang auf der grünen Insel gelebt und gearbeitet, sondern fährt seit 1999 alle zwei Jahre mit den Fußballern der Spielvereinigung Hattstein zu den befreundeten Spielern nach Nenagh in der County Tipperary.

In den Jahren dazwischen kommen die irischen Freunde nach Schmitten, aber Vankov schnuppert dann privat gerne Inselluft. Denn es sind private Verbindungen entstanden, die sogar so stark sind, dass zwei irische Paare für einen Überraschungsbesuch zu Vankovs rundem Geburtstag mal eben ins Flugzeug gestiegen sind.

Hattsteiner sind beliebt

Die Herzlichkeit der Iren hat es auch Gerd Kinkel, dem langjährigen Vorsitzenden der Spielvereinigung, angetan. Der hat vom Irlandbesuch im vergangenen Jahr ein Fotobuch erstellt und erzählt: „Schon als wir in den Ort reinfuhren, haben uns die Ersten zugewunken.“ Dass die Hattsteiner bei ihrem letzten Besuch am Grab von Eddie Mc Cormack, einem der Gründer der deutsch-irischen Freundschaft, waren, gehörte dazu.

Pub-Besuch ist Pflicht

Für Kinkel ist es phänomenal, dass diese Freundschaft immer wieder von jungen Spielern neu belebt wird. Die irische Lebensart gehört beim Irland-Besuch natürlich dazu, und das bedeutet jeden Abend ein Treffen im Irish Pub. „Das Pub ist quasi das verlängerte Wohnzimmer, ein Ort für Kommunikation und immer macht irgendwer Musik“, weiß Vankov. Zu einem solchen wurde jetzt auch das Vereinsheim der Spielvereinigung. Der Vorstand hatte als Dankeschön alle Helfer, die sich das ganze Jahr engagieren, wenn sie gebraucht werden, eingeladen. Henrik Eichhorn aus Kröftel spielte eingängige Folkballaden, die die Hattsteiner lautstark mitsangen.

„Ende Juli sind die Iren wieder da“, freute sich Kinkel. So langsam wird es deshalb Zeit sich über das Programm Gedanken zu machen. Für den nächsten Besuch der Schmittener in Irland 2019 steht für ihn schon fest: „Das wird die erste Couple-Fahrt.“ Denn zum ersten Mal dürfen die Frauen und Lebensgefährtinnen ihre Männer dorthin begleiten.

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