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Graf Heinrich entführt ins Mittelalter

Von Die Proben für die neue Hofoper können beginnen. Regisseur Dr. Rolf Umbach stellte den neuen Stoff jetzt vor.
Regisseur Dr. Rolf Umbach stimmte die Schauspielerschar auf das neue Stück ein. Regisseur Dr. Rolf Umbach stimmte die Schauspielerschar auf das neue Stück ein.
Altweilnau. 

Es ist vollbracht. Die Texte sind fertig gereimt, die Musik eingespielt, die Regieanweisungen aufgestellt. Die vierte Hofoper steht damit vor ihrer ersten Probe.

Dr. Rolf Umbach hatte sich wie schon in den Jahren zuvor intensiv um das Thema bemüht – diesmal um die harte Zeit der Kreuzzüge – und dazu die Texte geschrieben. In Reimform, wie es die Zuschauer der Hofopern gewohnt sind. Jetzt versammelte der Autor und Regisseur seine Schauspielerschar um sich und stellte das neue Stück vor. „Heinrichs Heimkehr“ heißt es und handelt, so viel sei schon mal verraten, da der Titel es ja sowieso vorgibt, von der Heimkehr des Grafen Heinrich aus den Kreuzzügen.

Dass ihn zu Hause so manche Überraschung erwartet und kaum noch etwas so ist, wie es vorher war, ist programmiert. Mehr von dem Inhalt wird vorab noch nicht verraten. Denn alles Weitere unterliegt der Umbach’schen Geheimhaltungsklausel. Dass Frank Heberling den Grafen Heinrich spielt, darf aber erwähnt werden. Der Regisseur und Autor hat nämlich bereits sämtliche Rollen unter seiner Schauspielerschar verteilt. Jedem erklärte er in kurzen Sätzen, welche Figur und welchen Charakter sie oder er verkörpert.

Da gibt es die Gemahlin von Graf Heinrich, die Eleonore heißt. Ein Ritter und sein Knappe spielen eine wichtige Rolle. Die Kammerzofe, ein Raubritter, gleich zwei Burgnarren, Junior und Senior, die Haushälterin, die Wirtin, der Burghauptmann von Reifenberg und auch noch Trompeter, Soldaten, die Ansagerin sowie der Chor und die Tanzgruppe werden ihre Auftritte haben und für so manche Unruhe und auch Schmunzler sorgen.

Auch die Musikstücke, die dieses Mal eine ganz andere Bedeutung haben als in den vergangenen Stücken, wie Umbach mitteilte, waren bei dem ersten Treffen bereits zu hören. Insgesamt sind es 26 kleine Stücke, gespielt auf mittelalterlichen Instrumenten, die das Geschehen dramatisieren und untermalen. Alles soll so authentisch wie möglich wirken, damit der Zuschauer sich in die damalige Zeit hineinversetzt fühlt. Bevor die Proben beginnen, ging es nun erst einmal darum, das Ensemble auf das neue Stück einzustimmen.

Die Termine für die Aufführungen, die ebenfalls im Haus Umbach stattfinden, sind zwar noch in weiter Ferne, stehen aber bereits fest: Die Premiere ist für Freitag, 8. Juli, um 19.30 Uhr geplant. Weitere Aufführungen folgen am Samstag, 9. Juli, ab 19.30 Uhr und am Sonntag, 10. Juli, ab 18 Uhr.

Allen Fußball-Fans sei schon mal gesagt, dass bei der Terminplanung auch an sie gedacht wurde. Zwar findet das EM-Endspiel am 10. Juli statt. Doch bis zum Anpfiff um 21 Uhr wird die Hofoper längst zu Ende und Graf Heinrich unversehrt und glücklich zu Hause angekommen sein. Die Theater-Crew weist auch darauf hin, dass für den 8. und 9. Juli keine Fußballspiele angesetzt sind.

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