Lade Login-Box.
E-Paper Abo & Service Immo Stellen Trauer
Anzeige Laufsport - Alles rund um den Mainova Frankfurt Marathon ... Bad Homburg 8°C Eine Angebot von Franfurter Neue Presse

Bebauungsplan vorgestellt: Grünes Licht fürs Baugebiet an der Lindenstraße

Von Der Bauausschuss musste zwar keinen Beschluss fassen, hat aber nach der Vorstellung der Bebauungsmöglichkeiten an der Lindenstraße in Pfaffenwiesbach grünes Licht für die weitere Planung gegeben.
Der Bauhof soll abgerissen werden und an seiner Stelle ein kleines Baugebiet entstehen. Foto: Gerrit Mai Der Bauhof soll abgerissen werden und an seiner Stelle ein kleines Baugebiet entstehen.
Pfaffenwiesbach. 

Das neue Baugebiet an der Lindenstraße in Pfaffenwiesbach ist winzig, aber es nimmt langsam Kontur an. In der Sitzung des Ausschusses für Bau und Verkehr stellte Holger Fischer vom gleichnamigen Planungsbüro aus Linden den Entwurf eines Bebauungsplans vor. Er sieht ein reines Wohngebiet vor, unter anderem weil auf dem Gelände zwischen Alter Schule und Wiesbachtalhalle nur drei Einfamilienhäuser mit einer Größe von 400 bis 500 Quadratmeter, entsprechende Doppelhäuser oder aber Mehrfamilienhäuser möglich sind. Mehrfamilienhäuser deshalb, weil die Gemeinde mehr bezahlbare Wohnungen anbieten möchte, erinnerte Ewald Reinmöller (CDU).

Die Baugrenze soll so weit wie möglich in den östlichen Teil der Grundstücke geschoben werden. Weil es sich um ein Überschwemmungsgebiet handelt und das Gelände dort leicht erhöht ist, aber auch, damit die Bewohner mehr Sonne bekommen, so Fischer.

Er hat eine Gesamthöhe von elf Metern bei zweigeschossiger Bebauung vorgesehen, möchte bei Mehrfamilienhäusern aber noch ein Staffelgeschoss ermöglichen, denn zurzeit werde seitens der Behörden viel Wert auf innerörtliche Nachverdichtungen gelegt.

Keine Schallschutzwand

In der Lärmbelastung sieht der Fachmann kein Problem. „Schallschutzwände machen hier keinen Sinn.“ Die Außenbestuhlung sollte um 22 Uhr geschlossen werden, und große Veranstaltungen seien nur an zehn Abenden im Jahr und dann höchstens jedes zweite Wochenende möglich. Das habe ein Gutachten ergeben.

Probleme könnte es mit der Verlegung des Spielplatzes in Richtung Wiese geben, da hier ein Vergleich mit den Anwohnern das Ballspiel verbiete. Aber auch darin sieht Fischer kein Problem. Zum einen sei der Krach von Kindern im gesetzlichen Sinn heute kein störender Lärm mehr, zum anderen werde hier kein Ball gespielt. „Am besten ist es, wenn wir die Anwohner einbeziehen.“ In den Bebauungsplan müsse der Spielplatz nicht aufgenommen werden.

Option Tiefgarage

Auch wenn einige Parkplätze wegfallen, dürften auch nach dem Bau genügend vorhanden sein, ist sich Fischer sicher. Sie seien vor den Häusern und auf der gegenüber liegenden Seite vorgesehen. Falls Wohnungen gebaut würden und der Bedarf höher sei, regte Susanne Odenweller (CDU) vom Gemeindevorstand eine Tiefgarage an, und Fischer sieht auch darin kein Problem. Letztlich sei das Sache eines Investors, und Vorsitzender Dr. Torsten Kunze regte an, in den Bebauungsplan nicht zu viele Vorschriften aufzunehmen, um Investoren nicht allzu sehr einzuschränken. Klar ist, dass für die zu fällenden Bäume an anderer Stelle Ersatzpflanzungen vorgenommen werden.

So hat der Bauausschuss den Weg für weitere Planungen und die nötige Beteiligung der betroffenen Behörden durch das Bauamt frei gegeben.

Zur Startseite Mehr aus Usinger Land

BITTE BEACHTEN SIE: Unser Angebot dient lediglich Ihrer persönlichen Information. Kopieren und/oder Weitergabe sind nicht gestattet. Hier finden Sie Informationen zur Verwendung von Artikeln. Quellen: Mit Material von dpa, afp, kna, AP, SID und Reuters

Archiv ThemenMediadatenKontaktImpressumDatenschutzRSS

© 2017 Frankfurter Neue Presse