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Immer hilfsbereit

Von Bei den Feuerwehrkameraden in Cratzenbach ging’s im vergangenen Jahr um die Wurst. So konnte man zumindest glauben, wenn man den Kommentaren des Vorsitzenden lauschte.
Der Vorstand um Dieter Veidt (Bildmitte) und Wehrführer Björn Veidt (Zweiter von rechts) nimmt seine Aufgaben sehr ernst. 	Foto: Lohrmann Der Vorstand um Dieter Veidt (Bildmitte) und Wehrführer Björn Veidt (Zweiter von rechts) nimmt seine Aufgaben sehr ernst. Foto: Lohrmann
Cratzenbach. 

Mit ihrer „Best Worscht of Cratzenbach“ haben die Feuerwehrleute in dem 216 Seelen zählenden Weilroder Ortsteil am autofreien Weiltalsonntag offenbar den Vogel abgeschossen. „Wir sind schon ein Anlaufpunkt für Feinschmecker“, sagte Dieter Veidt in seinem Jahresrückblick. „Viele Gäste kommen jedes Jahr zu uns, zum Teil auch von weiter weg.“

Mit ihrer Wurst haben die Cratzenbacher also wohl schon seit Jahren dazu beigetragen, dass das Weiltal zu einem Publikumsmagneten geworden ist. Doch nicht nur sie, auch der übrige Einsatz der Kameraden sorgte beim autofreien Weiltalsonntag stets für einen reibungslosen Ablauf und entsprechenden Erfolg des Events.

Der Weiltalsonntag ist nicht die einzige Gelegenheit, bei der die Cratzenbacher Kameraden ihre Hilfsbereitschaft demonstrieren. Mit Einladungen zum Grillen am Gerätehaus lockten sie außer der Bevölkerung auch aus Nachbarorten zudem etliche Prominente aus der Politik in ihr Dorf. Wanderungen, ein herbstlicher Abend und ein Neujahrsempfang rundeten das gesellige Programm der Ortsteilwehr ab. Außerdem war sie dafür zuständig, den Weihnachtsbaum im Dorf aufzustellen. Bei dieser Aktion spannte sie vor allem den Nachwuchs der Jugendwehr ein.

Zwischendurch standen immer mal wieder Reparaturen im Gerätehaus an. Neben den eigenen Gerätschaften prüfen die Cratzenbacher übrigens auch die ihrer Kollegen der anderen Weilroder Ortsteile. Bei ihnen ist nämlich das Lager für sämtliche Gerätschaften und Schutzausrüstungen untergebracht.

Dass just die eigene Ortsteilwehr den Einbau der Digitalfunkanlagen in alle 28 Fahrzeuge der Weilroder Wehren vornimmt, bedeute einen entsprechenden Mehraufwand an Arbeit für die eigenen Kameraden, rechnete Dieter Veidt vor. Etwa acht Stunden benötigten zwei Männer für den Umbau eines Fahrzeugs. Laut Veidts Hochrechnung spare sich die Gemeinde durch den ehrenamtlichen Einsatz mindestens 28 000 Euro.

Die technische Betreuung des „Servicepoint Digitalfunk“ liegt in den Händen von Wehrführer Björn Veidt. Er und seine aktiven Kameraden bewältigten all jene Sonderaufgaben noch neben den Übungen, den Lehrgängen und den Einsätzen, die im Laufe des Jahres anfallen. Fünf spezielle Lehrgänge zählte Björn Veidt auf sowie zehn Einsätze, wobei es sich sechsmal um Brände handelte.

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