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Freiwillige Feuerwehr: Mehr Hilfe bei Festorganisation gefragt

Von Die Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Riedelbach wächst zwar. Gleichzeitig jedoch bleibt zu viel Organisationsarbeit für Veranstaltungen an ihr hängen. Das bereitet Vereinschef Matthias Pauers Sorgen.
Das Oktoberfest organisiert die Freiwillige Feuerwehr Riedelbach. Aber auch die Sonnenwendfeier und das Kinderfaschingstreiben bereiten vor allem Mitglieder der Einsatzabteilung vor. Das ärgert den Chef der Ortsteilwehr und er möchte das ändern. Das Oktoberfest organisiert die Freiwillige Feuerwehr Riedelbach. Aber auch die Sonnenwendfeier und das Kinderfaschingstreiben bereiten vor allem Mitglieder der Einsatzabteilung vor. Das ärgert den Chef der Ortsteilwehr und er möchte das ändern.
Riedelbach. 

Während viele Feuerwehren bei Einsätzen am Tage Probleme haben, wenigstens die Fensterplätze in den Löschfahrzeugen zu besetzen, weil es an der Tageseinsatzstärke mangelt, legt die Feuerwehr in Riedelbach zu. Die Einsatzabteilung wachse, so die Botschaft von Matthias Pauers, Chef der Ortsteilwehr, an die zur Hauptversammlung erschienenen Mitglieder. Die gute Nachwuchsarbeit der Feuerwehr zahle sich aus, sagte Pauers und verwies auf zwei Übernahmen aus der Jugendwehr, Greta Fries und Marek Hanke. Die beiden, zunächst im Rang von Feuerwehrmann-, beziehungsweise –frau-Anwärtern, brennen darauf, sich im Kreise der erfahrenen Kollegen und Kolleginnen beweisen zu können.

Matthias Pauers ist Chef der Ortsteil-Feuerwehr. Bild-Zoom
Matthias Pauers ist Chef der Ortsteil-Feuerwehr.

Große Unzufriedenheit

Pauers zeigte sich unzufrieden damit, dass die Organisation von Veranstaltungen – Oktoberfest, Sonnenwendfeier, Kinderfaschingstreiben – vor allem an den Mitgliedern der Einsatzabteilung hängen bleibe, man fühle sich wie eine „Eventagentur“, so Pauers. Die Bereitstellung von Geld für die Verbesserung der Ausstattung sei die Hauptaufgabe des Fördervereins. Dass die Mitglieder dies durch ihren Beitrag tun, sei zwar schön, noch schöner wäre es aber, wenn sie ihren Status als „Passive“ nicht all zu wörtlich nähmen und sich künftig mehr in die Festorganisation einbringen und die Einsatzabteilung so entlasten würden.

Der Hilferuf des Vorsitzenden verhallte in der Versammlung nicht ungehört. So gab es den Vorschlag einer Dreiteilung der Mitglieder: ganz passive, Fördermitglieder, die sich in die Durchführung von Festen aktiv einbringen und die davon dann freigestellte Einsatzabteilung.

Cratzenbachs Wehrführer Björn Veidt war für die Weilroder Gesamtwehr nach Riedelbach gekommen. Er sagte, die Ausstattung der Ortsteilwehren mit digitalen Funkmeldeempfängern komme voran. Die ersten „Pager“ sind ausgeliefert. Anders als bei den alten „Piepsern“ erhalten die Einsatzkräfte ihren Marschbefehl nicht mehr von der Leitstelle zugerufen, sondern schriftlich aufs Display. Mit den Pagern kann der Einsatzleitung die Verfügbarkeit der Feuerwehrleute signalisiert werden. Im Notfall können so weitere Kräfte frühzeitiger als bisher hinzualarmiert werden.

Neue Pager

Der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Holger Sorg, der zeitgleich die Hauptversammlung der Gemündener Ortsteilwehr besucht und dort dasselbe berichtet hat, sprach dort von einer zunächst dreimonatigen Testphase. Die Führungen der Ortsteilwehren seien bereits mit Pagern ausgerüstet. Grundsätzlich sei zu sagen, dass sie gut funktionieren. Jedoch gebe es auch noch „weiße Flecken“ auf der Weilroder Landkarte, etwa in Emmershausen, wo Nachjustierungen in der Signalversorgung nötig seien. Ein weiteres Problem liege darin, dass die Ladestationen für daheim sehr empfindlich seien. 26 Geräte seien ausgeliefert, drei davon aber bereits kaputt.

Wie bei jeder Generalversammlung wurde vor dem „gemütlichen Teil“ auch in Riedelbach geehrt, besonders Siegfried Meinke und Volker Kuhl als neue Ehrenmitglieder. Für 50-jährige Mitgliedschaft wurden Jürgen Vollberg, Arno Hahn und Horst Buhlmann ausgezeichnet. Rosel Diehl und Wolfgang Bolt bringen es auch auf 25 Jahre und Sonja Bender und Gisela Münnich auf 15 Jahre Mitgliedschaft.

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