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Carneval-Verein: Mehr Kooperation beim Fasching

Von Der Usinger Carneval-Verein (UCV) hat den närrischen Fahrplan für dieses Jahr auf Vordermann gebracht und nun vorgestellt. Und der hält einige Überraschungen bereit. Vereinsvorsitzender Vlado Katrusa ist dafür, dass sich die Vereine noch mehr untereinander vernetzen.
UCV-Vorsitzender Vlado Katrusa und Kinderprinzessin Christina I. freuen sich auf die heiße Phase der fünften Jahreszeit. UCV-Vorsitzender Vlado Katrusa und Kinderprinzessin Christina I. freuen sich auf die heiße Phase der fünften Jahreszeit.
Usingen. 

Es ist jedes Jahr aufs neue ein echter Spagat, den der UCV für sein Programm hinlegen muss. Wie der genau aussieht, schildert Vorsitzender Vlado Katrusa. Anlass war die Vorstellung des Programms für die fünfte Jahreszeit, in die der Verein ab Januar nun tiefer eintaucht. Der Spagat ergebe sich aus den zwei Komponenten, zwischen denen der Verein jongliere.

Da sei zum einen die Bewahrung der Tradition des Karnevals in Usingen. „Wir sind ein Verein mit einer 66-jährigen Geschichte. Das verpflichtet“, ist Katrusa überzeugt. Das bedeute nach dem Verständnis der Mitglieder, bestimmte Riten beizubehalten. Auf der anderen Seite darf sich der Verein nicht auf seiner Geschichte ausruhen, er muss auch neue Wege gehen. „Es wäre doch langweilig, wenn man auch bei unserem Programm immer schon weiß, was als Nächstes dran kommt.“ Gleichwohl dürfe sich das Ganze dann aber auch nicht zu weit weg bewegen, denn am Ende gehe es nicht darum, eine neue Art von Unterhaltung zu finden, sondern Fasching zu feiern. Angesichts der vielen Unterhaltungsmöglichkeiten im Alltag keine leichte Aufgabe. „Wir haben den Anspruch an uns selbst, dass nicht alles wie immer ist, sondern dass die Zuschauer neugierig bleiben, auch auf das, was kommt“, sagt der Vorsitzende.

Auf lange Sicht hin, davon ist Katrusa überzeugt, werde es für die vielen faschingstreibenden Vereine aber darauf hinauslaufen, stärker miteinander zu kooperieren, vielleicht sich sogar in dem ein oder anderen Bereich zusammenzutun, um so nicht nur Kosten zu sparen, sondern auch den Erfolgsdruck zu mindern. „Die Zeiten, in denen Tante und Onkel für jede Sitzung des Vereins Karten kauften, sind schon lange rum. Das bedeutet, dass sich die Vereine mittel- bis langfristig etwas überlegen müssen, um attraktiv zu bleiben und dennoch das Brauchtum zu pflegen.“

Für Familien und Senioren

Mit der Brauchtumspflege für alle startet der UCV am Samstag, 13. Januar, um 11.11 Uhr am Clubhaus. Dort hisst die Kinderprinzessin Christina I. die närrische Fahne und läutet zeitgleich die beginnende heiße Phase ein. Der Kartenvorverkauf für die beiden Prunk- und Fremdensitzungen ist am Freitag, 12. Januar, um 18 Uhr im Clubhaus. Wer den Termin verpasst, bekommt Restkarten bei Toto-Lotto in Usingen.

Zwei Sitzungen bietet der Verein den Besuchern, die sich allerdings von ihrem Inhalt ein wenig unterscheiden. Damit Familien und Senioren nicht allzu lange das Sitzfleisch bemühen müssen, „haben wir das Programm etwas gestrafft“, sagte Katrusa. Das werde am Samstagabend auch nicht über Gebühr ausgewalzt, gleichwohl gebe es andere Protagonisten. Einige der Glanzpunkte sind unter anderem Beate Sturm, die im vergangenen Jahr das Faschingsduell gewann und mit ihrer Büttenrede für das TV-Event: „Ganz Hessen lacht zur Fassenacht“ beim UCV am Samstagabend zu sehen ist. Der singende Taunus Thomas, das Frankfurter Musik Corps und das FKK-Männerballett aus Freienfels und am Sonntag der bekannte Thomas Poppitz aus Oberursel, sind in 2018 weitere Höhepunkte neben den zahlreichen Akteuren aus den eigenen Reihen.

40 Zugteilnehmer

Insgesamt wollen rund 170 Narren den Zuschauern den Abend und am Tag darauf den Nachmittag versüßen, bevor es dann am Samstag, 10. Februar, um 11.11 Uhr zum Straßenkarneval und Buchfinkenumzug auf die Straße geht. Mit rund 40 Zugteilnehmern wollen die Jecken das Rathaus erstürmen und die Stadtkasse erbeuten, was im Anschluss auf dem Alten Marktplatz gefeiert wird.

Denn dass sie siegen werden, ist ganz sicher. Zum Kinderfasching mit Clown Hoppla und dem neuen Panda-Maskottchen geht es am Dienstag, 13. Februar, um 14 Uhr in den Christian-Wirth-Saal. Um Mitternacht werden Kappe und Orden aber abgelegt und Fasching offiziell „beerdigt“. Am Aschermittwoch ist dann auch schon alles vorbei und die Freunde des UCV sind am 14. Februar, um 11.11 Uhr zum traditionellen Heringsessen ins Clubhaus eingeladen.

 

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