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Mit ihnen wird Schmitten immer schöner

Von Drei besonders engagierte Frauen sowie viele Spender und Helfer machen Schmitten Stück für Stück liebenswerter. Eine schön angelegte Sitzecke in der Schillerstraße und ein großer Nagel, der an eine frühere Möglichkeit des Broterwerbs in der Feldberggemeinde erinnert, sind jetzt dazu gekommen.
So ein gemütliches Plätzchen muss gefeiert werden. So ein gemütliches Plätzchen muss gefeiert werden.
Schmitten. 

Christel Kinkel, Barbara Küber und Sylvia Lankhof, die sich die Gestaltung und Verschönerung öffentlicher Plätze in der Feldberggemeinde auf die Fahnen geschrieben haben, haben einen oder genauer gesagt gleich zwei weitere Erfolge erzielt.

Ausgangspunkt war der Ideenwettbewerb der Bürgerstiftung Schmitten gewesen, bei dem sie den ersten Preis und 3000 Euro gewonnen haben. Nachdem sie ein Willkommensbanner im Dorf der Nagelschmieden aufgehängt hatten, haben sie jetzt vor dem Seniorentreff Silbergrau zwei Bänke aufgestellt, drum herum alles schön angelegt und an der Kreuzung ein Schmiedenagel-Denkmal aufgestellt. Das überstieg den finanziellen Rahmen zwar um 700 Euro, aber es gab weitere Spenden. Das Soziale Netzwerk Silbergrau stellte 500 Euro für die Bänke zur Verfügung, weitere 450 Euro kamen durch zweckgebundene Spenden an die Bürgerstiftung zusammen, und der Tourismus- und Kulturverein Schmitten legte auch noch 300 Euro dazu.

Am Samstag war Einweihung und zugleich Dankeschön-Umtrunk mit den Helfern und Unterstützern. „Schon seit die Bänke gestellt sind, freuen sich Senioren über diese Sitzgelegenheiten, und selbst Teenager ziehen hier die Ohrstöpsel raus“, teilte Sylvia Lankhof mit. Sie dankte besonders Sebastiano Rucco von der Firma Seri Holzdesign, der die Bänke angefertigt hat, der Schlosserei Sturm, die den handgeschmiedeten Nagel nach historischem Vorbild produziert hat. Informationen über das alte Handwerk hat Wolfgang Breese vom Geschichtsverein Hochtaunus beigesteuert, und Jutta Zechmeister hat daraus ein Infoschild entworfen. Garten- und Landschaftsbauer Frank Schmidt hat die groben Arbeiten übernommen. Auch der Bauhof hat angepackt, und Verwandte, Freunde und Bekannte sowie Anwohner haben das Initiatoren-Trio unterstützt.

Heiner Eickhaus, der Vorsitzende der Bürgerstiftung, durfte mit Freude feststellen, dass das Geld der Bürgerstiftung hier gut angelegt ist und betrieb Eigenwerbung, damit weitere Projekte in Angriff genommen werden können. „Welcher 9000-Seelen-Ort hat eine Bürgerstiftung und so engagierte Bürger und Vereine“, meinte Bürgermeister Marcus Kinkel (FWG) und schloss damit den Reigen der Lobesworte, nachdem eine Anwohnerin ein großes Dankeschön an alle Beteiligten gerichtet hatte. Die Initiatorinnen hoffen jetzt auf Nachahmer, die spenden, damit weitere Ecken von Schmitten verschönert werden können.

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