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Tierschutzverein im Usinger Land: Neuer Verein „Wir fürs Tier“ gegründet

Von Mit „Wir fürs Tier“ hat sich ein dritter Tierschutzverein im Usinger Land gegründet. Er sieht sich als Ergänzung zu den anderen beiden.
Der Vorstand des neu gegründeten Tierschutzvereins. Foto: Corina Appel Der Vorstand des neu gegründeten Tierschutzvereins.
Laubach. 

Für Tiere im Hochtaunus sowie ihre Herrchen und Frauchen war am Dienstag ein denkwürdiger Tag. Der neue Tierschutzverein „Wir fürs Tier“ ist aus der Taufe gehoben worden. Die Gründungsversammlung fand in der „Frischen Quelle“ statt. In nur einer Stunde war es geschafft. Es ging so schnell, weil die Gründung gut vorbereitet war.

Zum Thema: Katzen kastrieren

„Wir für’s Tier“ besteht aus 14 Mitgliedern. Die Beiträge: 30 Euro für Einzelpersonen, 50 Euro für Familien und 75 Euro für Fördermitglieder. Künftige Arbeitsfelder: Katzen kastrieren lassen.

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Die 14 Frauen und Männer kennen sich bereits aus dem Verein Tierschützer Hochtaunus (Neu-Anspach) und hatten, nachdem es dort nicht mehr harmonierte, eine private Interessengemeinschaft gebildet. „Wir haben uns verändert und der Verein hat sich verändert“, drückte es ein Gründungsmitglied aus. „Tierschutz setzt voraus, dass auch die Menschen miteinander klar kommen“, erklärte Sascha Weber, der Sprecher der Gruppe. Doch es gebe mit den Tierschützern Hochtaunus keine Streitigkeiten, beteuerte er. „Es geht nicht darum, einem anderen Verein das Feld streitig zu machen, sondern um Ergänzung.“ Zum Beispiel in Form eines weit verzweigten Netzwerkes, durch das Tiere schneller gefunden oder vermittelt werden können. Über dieses bereits bestehende soziale Netzwerk hatte selbst ein 12-jähriger Cattle Dog ganz schnell einen Platz gefunden, berichtete Daniela Hammel erfreut.

Dass Tierschutz ins Geld geht, ist bekannt. Daher entstand die Idee, aus der Interessengemeinschaft einen Verein werden zu lassen. Damit sind Einnahmen durch Mitgliedsbeiträge verbunden. Und Spenden können ebenfalls entgegen genommen werden. Alle Beiträge sind steuerlich absetzbar, betonte Sascha Weber. Darüber hinaus wird die Gemeinnützigkeit beantragt. Nachdem die Satzung verabschiedet war, kamen die Mitglieder zur Wahl. Hier hieß es bis auf einmal 13 zu Eins. Dreizehn Mitglieder waren per Handzeichen dafür, einer enthielt sich und zwar jeweils der Gewählte. Nur Maik Henkes, der in Abwesenheit mit schriftlicher Zustimmung gewählt wurde, bildete mit 14 zu Null die Ausnahme.

Und so sieht der Vorstand aus: Sascha Weber ist Vorsitzender, Daniela Hammel zweite Vorsitzende, Gabriela Keil erste Kassiererin, Heike Reuter ihre Stellvertreterin. Als Beigeordnete wurden gewählt: Kerstin Schwiewager, Yvonne Weber, Meike Seiler und Jenny Müller. Kassenprüfer sind Dirk Schwiewager und Maik Henkes. Zwei Kassierer gibt es, weil in dem Amt viel sei, etwa bei der Datenpflege. Dafür hat sich „Wir fürs Tier“ den Schriftführer gespart.

Was hat der Verein nun weiter vor? Ein Sachkundenachweis, der grundlegende theoretische Kenntnisse über Hunde und ihre Haltung belegt, soll erbracht werden. Sobald ein Mitglied des Vorstandes diesen Befähigungsnachweis, der mit Prüfungen vor dem Veterinäramt einhergeht, in der Tasche hat, können auch Pflegestellen anboten werden. Hierbei besteht ebenfalls eine Ergänzung zu den Vereinen Tierschützer Hochtaunus und Tierhilfe Mensch und Tier in Wehrheim.

Denn Pflegestellen gibt es im Prinzip nie genug. „Wir hatten mit 23 Tieren die Obergrenze erreicht“, erklärte Arpad Tormasi von Tierhilfe Mensch und Tier, der als Gast anwesend war. Auch von unkastrierten Katzen und von gechipten, aber nicht gemeldeten Tieren konnte er ein Lied aus seiner langjährigen Tätigkeit singen. Beides sind große Felder, auf denen sich der neu gegründete Verein austoben will.

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