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„Schüler“ lassen sich auf Kunst ein

Sie schreibt, sie malt, sie fotografiert. Und wenn jemand wissen will, wie das geht, dann lehrt sie gerne ihre unkonventionellen Methoden des spontanen Ausdrucks: Ursula Konder initiierte jetzt eine Vernissage für ihre Schüler.
Die Kreativen Monika Ohrnberger, Christine Rachor-Douglas, Ursula Konder, Gabriela Keil und Catrin Schlosky-Nicklisch (von links) sowie Henry (6), Anuschka (9) und Lucie (7) freuten sich bei der Vernissage über die Karikatur des Rathauschefs Steffen Wernard. Foto: Dorit Lohrmann Die Kreativen Monika Ohrnberger, Christine Rachor-Douglas, Ursula Konder, Gabriela Keil und Catrin Schlosky-Nicklisch (von links) sowie Henry (6), Anuschka (9) und Lucie (7) freuten sich bei der Vernissage über die Karikatur des Rathauschefs Steffen Wernard.
Usingen. 

Wer eine Malschule besucht, lernt üblicherweise Techniken im Umgang mit Farbmaterialien und Malwerkzeugen. Man lernt meist auch, bestimmte Blickwinkel einzunehmen, bestimmte Ausdrucksformen anzuwenden und etliches mehr an Methodik.

Nicht so bei Ursula Konder. Ihre Werkstatt für Design und kreatives Erleben ist keine Schule, obgleich sie offensichtlich gerne und von vielen Menschen besucht wird. Wer bei „Uko-Art“ einen Malkurs belegt, begibt sich mehr auf eine Reise ins Ungewisse. Was hinterher dabei herauskommen mag, wissen die Protagonisten meist selbst vorher nicht. Denn Uko lehrt nicht, Uko animiert. So wie ihre eigenen Bilder die unterschiedlichsten Emotionen ausdrücken, so regt sie ihre Kursteilnehmer zu spontanem Ausdruck ihrer Gefühle an.

Künstlerisch ist es allemal. Kunst genug auch für Bürgermeister Steffen Wernard (CDU), der der Gruppe um Ursula Konder ein Forum für ihre Werke zu bieten. Und so landeten die Bilder der Amateurkünstler in den Fluren des Rathauses und sind dort bis zum 8. März zu sehen. Wernard, der rund 30 Gäste zur Vernissage empfing, begrüßte Konder als „Stammgast im Rathaus“, die „nicht nur gut schreiben, sondern auch hervorragend malen kann“.

Aus den gezeigten Bildern war im vergangenen Jahr ein Kunstkalender entstanden (im Bürgerbüro erhältlich). Was ihre Bilder darstellen oder vielmehr, welche Emotionen und Eingebungen zu den jeweiligen Artefakten führten, ist – hilfreich – an jedem Bild vermerkt. Denn noch etwas prägt diese doch ziemlich ungewöhnliche Kunstausstellung: Das Alter der Kunstschaffenden erstreckt sich über sechs Jahrzehnte, der jüngste ist gerademal fünf Jahre alt. Die Ausstellung trägt den Titel „Just for Fun“. Spaß hat’s gemacht, wie aus der Künstlergruppe zu hören war. Und just for fun verewigte sich Steffen Wernard mit einem erstaunlich gelungenen Ottifanten auf einem großen Gemeinschaftsplakat. Mehr Infos gibt es unter www.uko-art.de.

(loh)
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