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Ortsbeirat: Sportplatz soll multifunktional werden

Von Für die Jugendlichen in Obernhain kann es einen neuen Aufenthaltsort geben, der die Möglichkeit zum Abhängen aber auch für sportliche Aktivitäten bietet. Konkret wird es allerdings erst im kommenden Jahr, sofern sich dann genügend Jugendliche finden, die an dem Thema auch Interesse zeigen.
Derzeit wächst Gras an der Sprunggrube neben dem Bolzplatz. Ob daraus eine Multifunktionsfläche wird, soll sich im Februar klären. Derzeit wächst Gras an der Sprunggrube neben dem Bolzplatz. Ob daraus eine Multifunktionsfläche wird, soll sich im Februar klären.
Obernhain. 

Bekommen die Obernhainer Jugendlichen einen neuen „Spielplatz“? Spielplatz in der Tat in Anführungszeichen, denn klar ist, dass es kein Spielplatz im herkömmlichen Sinne werden soll, sondern eine Multifunktionsfläche. Diese Idee steht beim Ortsbeirat schon etwas länger im Raum. Denn der Wunsch etwas für die Jugendlichen zu tun, ist groß.

Ein Ort an dem sie sich einerseits sportlich betätigen können und andererseits aber auch Zeit zum Verweilen haben, ohne dass sich die Nachbarn aufregen. Einen Ort, an dem so ein Platz sein könnte, hat der Ortsbeirat nun ausgemacht. Die Fläche an der Tennishalle erscheint dem Beirat sehr geeignet, zumal diese Fläche bereits sportlich genutzt wurde. „Aber sie müsste doch an einigen Stellen erneuert werden“, schilderte Ortsvorsteher Ernst Baum (CDU).

Über die Mittel was zum Beispiel die Erneuerung der 100-Meter-Laufbahn und Sprunggrube kosten würde, sei noch nicht gesprochen worden. Auch eine Skaterbahn, – das haben Gespräche mit den Jugendlichen ergeben –, steht auf der Wunschliste, genauso wie eine Fläche um Basket- und Fußball zu spielen. Bislang waren es vermehrt Einzelgespräche und das, was die Jugendlichen an den Ortsbeirat herangetragen hatten. Doch der Beirat möchte, sofern er sich auch gegenüber der Gemeinde für ein solches Projekt stark machen soll, mehr Engagement von den Jugendlichen sehen.

Ein Anfang wäre die Diskussionsrunde, zu der die jungen Leute für den 24. Februar, um 11 Uhr in die Saalburghalle eingeladen sind. Einen entsprechenden Flyer hat der Beirat entworfen und will ihn nun an verteilen. Dann soll der Nachwuchs konkretisieren, was er gerne möchte und wie es umgesetzt werden soll.

Die Multifunktionsfläche, das steht jetzt bereits fest, soll aber nicht ausschließlich von den Jugendlichen genutzt werden, sondern in Zusammenarbeite mit dem Turnverein Obernhain in Betrieb genommen werden.

Für Sport und Spiel

Somit könnte die Fläche einerseits als Trainingsfläche dienen, um die Sportler in Form zu bringen und andererseits auch öffentlich genutzt werden.

Vor einigen Jahren hatte es schon einmal einen Anlauf gegeben, ein ähnliches Projekt auf die Beine zu stellen. Das scheiterte dann aber am Ende daran, dass sich zum geladenen Termin nur vereinzelt Jugendliche einfanden, die ein solches Thema überhaupt konkretisieren wollten. Nun könnte also ein neuer Anlauf in greifbare Nähe rücken und der Nachwuchs im Ortsteil Obernhain könnte eine schöne Anlage bekommen. Wenn auch nicht in 2018, so viel steht offenbar schon fest. Denn Geld ist dafür im Haushaltsentwurf nicht vorgesehen.

Schlechte Anbindung

Ein ganz anderes Thema, das nicht den Nachwuchs, sondern vor allem die Senioren beschäftigt, ist die Möglichkeit Obernhain auch vormittags außerhalb der regulären Busfahrtzeiten zu verlassen. So sei Baum von Bürgern angesprochen worden, dass zwischen den einzelnen Busverbindungen vormittags zum Teil mehr als eine Stunde liege, bevor der nächste Bus fahre. „Das ist dann schlecht für diejenigen die zwischendurch auch mal zum Arzt müssen“, schilderte Baum.

Die Frage, ob denn auch ein AST (Anrufsammeltaxi) fahre, konnte der Beirat indes nicht mit Sicherheit beantworten, denn üblicherweise würden das AST am Wochenende, Feiertags und in den Abendstunden fahren, sofern sich die Mitfahrer eine halbe Stunde vorher unter der Telefonnummer 0 61 92-200 26 26 angemeldet haben. „Aber die grundsätzliche Möglichkeit das AST zu nutzen, besteht“, sagte Baum. Und das übrigens nicht nur für Senioren, sondern für alle die ein Taxi brauchen.

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