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Bäume gepflanzt: Viele Ideen für die neue Streuobstwiese

Von Die noch jungen Bäumchen auf der neu angelegten Streuobstwiese der Firma Grünewald sollen der Allgemeinheit schmackhaft gemacht werden und jede Menge Projekte ermöglichen.
Die gesamte Familie Grünewald freut sich auf die Ernte der Streuobstwiese und auf die Projekte, die in und um das Gelände hoffentlich bald starten. Die gesamte Familie Grünewald freut sich auf die Ernte der Streuobstwiese und auf die Projekte, die in und um das Gelände hoffentlich bald starten.
Grävenwiesbach. 

Auf einer Fläche von 4200 Quadratmetern dürfen jetzt 50 Obstbäume wachsen und gedeihen. „Wir haben Birnen-, Apfel-, Kirsch- und Pflaumenbäume gepflanzt“, erklärte Carola Grünewald am Samstagmorgen bei der Vorstellung der Streuobstwiese. Am Rand wachsen Johannis- und Stachelbeersträucher.

Die naturschutzrechtliche Ausgleichsmaßnahme war wegen des neuen Hallenbaus des Feinmaschinenwerkes Grünewald nötig geworden. Doch einfach nur etwas für die Bienen hinstellen, das erschien Firmenmitinhaberin zu wenig. „Ich möchte, dass unsere Gemeinde und die Bürger etwas davon haben“, ergänzte sie. Das Gebiet unterhalb des Gewerbegebietes, gleich in der Verlängerung des Firmentraktes auf dem Weg zum Sportplatz, ist nun zur Streuobstwiese geworden.

Für 100 000 Mark gekauft

„Diesen Bereich haben meine Eltern gleich nach der Währungsreform im Jahr 1948 für 100 000 Mark gekauft“, berichtete Hans Grünewald. Dieser Naturstreifen, der oberhalb der Zufahrt zum Sportplatz liegt, grenzt an das Wasserschutzgebiet und darf nicht bebaut werden. Also der optimale Standort für die Wiese. Die Aktion gefällt Hans Grünewald sehr. In seinem Stolz holte er sofort 1000 Euro aus der Tasche, um sie für die Pflege der Bäume zu spenden.

Denn die Instandhaltung darf man nicht vernachlässigen, wie auch Sebastian Budig als Vorsitzender der Vogel- und Naturschutzgruppe bestätigte. Einmal im Jahr das Gras unter den Bäumen mähen, reiche, riet der Fachmann. Die Bäume jedoch müssten regelmäßig einen Pflegeschnitt erhalten. Heinz Schießer von der Honigfabrik schlug vor, einen Workshop zum richtigen Baumschnitt anzubieten, damit sie fachgerecht gepflegt werden. Sebastian Budig hatte die Idee, einen Blühstreifen als Einfassung anzulegen, um damit mehr für die Insekten zu tun. Er hatte einen Nistkasten mitgebracht, für den die Bäumchen aber noch zu zart sind. Patenschaften für einzelne Bäume sowie ein Insektenhotel aufzustellen waren weitere Ideen.

Es hat sich schon die IB-Behindertenhilfe angeboten, mit den Bewohnern Obst zu ernten oder einzusammeln. Die Grundschule möchte ebenfalls Projekte dort starten.

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