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Schülerband aus dem Usinger Land: Von Anspach in die weite Welt

Von Von der Anspacher Rockfabrik nach Shanghai? „Hollywood Infect“ sind immerhin schon in die nächste Runde des SchoolJam Schülerband-Festivals eingezogen. Am 10. Februar stellt sich die vierköpfige Band im Frankfurter „Nachtleben“ der Jury.
Die Taunus-Truppe „Hollywood Infect“ fühlt sich in  der Anspacher Rockfabrik daheim.	Foto: Saltenberger Die Taunus-Truppe „Hollywood Infect“ fühlt sich in der Anspacher Rockfabrik daheim. Foto: Saltenberger
Neu-Anspach. 

Die Nachwuchsband „Hollywood Infect“ hat hierzulande schon mancherorts auf der Bühne gestanden, beispielsweise in der Anspacher Rockfabrik, wo die Band auch gecoacht wird. Aber wer weiß, vielleicht spielen sie demnächst auch auf den deutschen Großfestivals Southside in Baden-Württemberg oder Hurricane in Niedersachsen oder sogar in Shanghai in China.

Nichts ist ausgeschlossen, denn von 1341 Teilnehmern haben es Darius Karrenberg, Gesang und Gitarre, Colin Finn Griesand, Gitarre und Keyboard, Phil Hullmann, Bass, und Sirius Noske, Drums, immerhin schon unter die 120 Bands und Solokünstler geschafft, die in die Live-Konzert-Runde eingezogen sind. SchoolJam ist ein Non-Profit-Projekt zur Förderung der Rock- und Pop-Musik an Schulen sowie zur Unterstützung junger Nachwuchsbands.

 

Offizielle Förderung

 

Neben der Breitenförderung sucht der gemeinnützige SchoolJam e.V. auch die beste Schülerband Deutschlands und er wird offiziell vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Bundesministerin Manuela Schwesig (SPD) ist Schirmherrin des Projekts.

Alle Teilnehmer mussten zunächst Demoaufnahmen einsenden, wobei vor allem selbst geschriebene Stücke berücksichtigt wurden. Frontmann Darius Karrenberg, Gitarrist und Sänger aus Wehrheim, schreibt und textet die Stücke der Band und reichte den Song „Ein Moment“ als Wettbewerbsbeitrag ein. Der Titel überzeugte und ebnete den Weg auf die Bühne.

 

Neun Mitbewerber

 

In Trier, Leipzig, Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart, Nürnberg, München, Hannover, Bochum und Frankfurt werden die 120 Ausgewählten im zweiten Schritt vor Publikum spielen und sich einer Jury stellen. Zwei der Konzerte finden im Frankfurter „Nachtleben“ statt, wo sich die vier aus dem Usinger Land neun Mitbewerbern stellen müssen. Zwei Stücke müssen sie präsentieren. Dann hängt es von einem Online-Voting ab, wer zu den acht besten Bands oder Interpreten gehört, die beim Finale am 18. April auf der Musikmesse in Frankfurt dabei sind.

Die Hollywood-Infect-Musiker kommen aus Wehrheim, Anspach, Brombach und Dietenhausen, sind aus der Schulband der Adolf-Reichwein-Schule hervorgegangen, haben als Schülerband weitergemacht und jeweils selbstständig weiterentwickelt.

Darius Karrenberg nimmt weiterhin Gitarrenunterricht bei Christian Herrle und Gesangsunterricht bei Viola Tamm in der Anspacher Musikschule Rockfabrik. Die Band ist grob dem deutschsprachigen Alternative Rock zuzuordnen.

„Für einen Moment vergesse ich die Zeit, lebe den Augenblick, denn heute sind wir frei“, heißt eine Zeile aus dem Titel, mit dem sich die Band beworben hat. „Wir wissen nicht, was vor uns liegt, ein neuer Weg zu neuem Glück“, heißt es im „Tag X“, beide Songs sind als Youtube-Video zu hören.

Was vor den vier ARS-Rockern liegt, wird sich dann am 10. Februar zeigen – und natürlich auch im Internet auf ihrer Website www.hollywoodinfect.de. Auf Facebook hält die Band ihre Fans ebenfalls auf dem Laufenden. Aber zunächst einmal muss in drei Wochen der Sprung ins Online-Voting geschafft werden.

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