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„Vorwärts“ lockt über 1000 Radler nach Anspach

Nach der Radtour freuten sich die Fahrer auf ihren Imbiss. Foto: Frank Saltenberger Nach der Radtour freuten sich die Fahrer auf ihren Imbiss.
Neu-Anspach. 

„Heute stimmt alles!“, sagte ein zufriedener, aber nicht ganz ausgeschlafener Vorsitzender der Radfahrvereinigung „Vorwärts“ Anspach. Armin Uhrig und seine Helfer mussten am Fronleichnam-Feiertag früh aufstehen, denn ab 6 Uhr standen die Marathon-Fahrer auf der Matte.

Die 35. Rad-Touren-Fahrt trieb aber nicht nur hochmotivierte Sportler aus dem Bett, sondern im Laufe des Morgens kamen viele weitere Hobby-Radfahrer dazu, die an den Teamwettbewerben sowie dem Volksradfahren teilnahmen. Ohne Kaffee gingen die meisten aber nicht auf Tour denn: „60 Liter Kaffee sind schon weg“, war die Zwischenbilanz noch vor dem Mittagessen. Günther Bennerscheid, ebenfalls passionierter Radsportler und Vorstandsmitglied bereitete indes in einer riesigen Pfanne ein Pasta-Gericht zu: „30 Kilogramm Nudeln“, bezifferte der Vorsitzende die Menge. Außerdem 600 Würstchen und 50 Kuchen hatten die Vorwärts-Köche und Bäcker in petto.

Die große Teilnehmer- und Besucherzahl konnte nur bewältigt werden, weil der Verein auch Unterstützer von außerhalb hatte. Allein, um die Strecken auszuschildern waren die Organisatoren schon Tage vorher viele Stunden unterwegs, am Radfahrtag waren dann Kontrollposten und Versorgungsstände an der Strecke zu besetzten.

Aber es ging an diesem Tag nicht nur um Verpflegung und Organisation, die Teilnehmer jedenfalls waren vor allem aus Spaß am Radfahren gekommen und es waren sehr viele: Über 1100 insgesamt, davon rund 950, die auf die Strecken über 40 Kilometer und mehr gingen sowie rund 190 Volksradfahrer. Auf die Wertungsstrecken gingen Radsportler aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet und über Hessen hinaus. Die Volksradfahrer kamen überwiegend aus Neu-Anspacher Vereinen.

202 Kilometer war die Marathonstrecke lang, 76 hatten sich für diese angemeldet. Sie führte durchs Weiltal bis zur Lahn, ging in den Westerwald, nördlichster Ort war Greifenstein. Die Strecke ist zwar schön, aber auch sehr anspruchsvoll, denn sie weist rund 2000 Höhenmeter auf. Zu den Herausforderungen zählten auch noch die 151-Kilometer- sowie die 120-Kilometer-Strecke, gefolgt von einer 72 Kilometer und einer 41 Kilometer langen Strecke. Die Volksradfahrer beließen es bei 20 Kilometern. Die Radler konnten für ihre Jahreswertungen Punkte sammeln. Zeiten zählten nicht, so dass sich jeder als Sieger fühlen durfte, der sein persönliches Ziel erreicht hatte.

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