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Benefizaktion: 12 000 Euro erradelt

Normalerweise ist der Feldberg am Wochenende Ausflugsziel Nummer eins für Familien. Am vergangenen Wochenende ging es beim „Radeln auf den Feldberg“ auch darum, eine gute Zeit zu haben, aber in erster Linie sollten krebskranke Kinder unterstützt werden.
Und los geht’s: Vom Start an der Alfred-Lechler-Straße radelten die Teilnehmer in Richtung Feldberg. Foto: Jochen Reichwein Und los geht’s: Vom Start an der Alfred-Lechler-Straße radelten die Teilnehmer in Richtung Feldberg.
Oberursel. 

Vor etwa elf Jahren saß Bent Hansen mit einer Arbeitskollegin zu Tisch und die beiden machten Scherze darüber, wer wohl bei einem Radausflug auf den Feldberg als erster oben ankommen würde. „Das ging damals so weit, dass wir beschlossen, das wirklich zu machen und derjenige, der verliert, sollte dem Sieger und seinem Partner ein Abendessen spendieren“, erinnert sich der Oberurseler an diesen Nachmittag zurück. „Als ich diese Geschichte dann meiner heutigen Frau Annette erzählte, die gebürtige Schottin ist, erwiderte sie nur: Das ist doch verrückt, so was zu tun, ohne dabei Spenden einzusammeln“, sagt Bent Hansen.

„Wir fanden den Gedanken gut, holten noch mehr Kollegen ins Boot und zum Schluss radelten 13 Personen los und sammelten 3000 Euro.“ Von da an stand das Feldbergradeln jedes Jahr aufs neue in Bent Hansens Terminkalender und der Kreis der Unterstützer wurde immer größer. Insgesamt 112 000 Euro konnten so über die Jahre gesammelt werden, die von Anfang an dem Verein „Hilfe für krebskranke Kinder“ in Frankfurt zugute kamen.

Am vergangenen Sonntag hatten Bent Hansen und sein Team wieder dazu aufgerufen, für die gute Sache in die Pedale zu treten. „Wir hatten 243 Teilnehmer“, lautete das Fazit des Oberurselers. Seit acht Jahren schon hat er aus seiner Initiative einen Verein gemacht. „Wir erheben keine Startgebühr, freuen uns aber über eine Startspende“, betont Bent Hansen.

Am Sonntagmorgen zwischen 8 und 10 Uhr konnte man sich am Taunus Informationszentrum (TIZ) an der Hohemark anmelden. Dann ging es los. „Man muss nicht zwingend mit dem Fahrrad an den Start gehen, es gibt auch die Möglichkeit, auf den Feldberg hochzuwandern“, erzählt Hansen.

Insgesamt 45 freiwillige Helfer unterstützten den Oberurseler bei der der Aktion. „Das sind alles gute Freunde und Bekannte, die mir jedes Jahr aufs neue helfen“, freut er sich. In der sogenannten Applauskurve und natürlich oben am Ziel gab es Erfrischungen. Eine Live-Band spielte für die ankommenden Radler und Wanderer.

Nach dem anstrengenden Aufstieg konnten sich die Teilnehmer erst einmal stärken. Insgesamt wurden 45 selbst gebackenen Kuchen verkauft und 270 gegrillte Würstchen wanderten vom Rost in die Mägen der hungrigen Sportler. Außerdem gab es eine große Tombola, deren Hauptpreis zwei Fluggutscheine für das Feldberg Heli-Fliegen im kommenden Jahr waren.

„Wir haben am Ende die schöne Summe von 12 000 Euro zusammen bekommen. Ich freue mich riesig“, erklärte Bent Hansen stolz. Mit dem Geld finanziert der Verein „Hilfe für krebskranke Kinder“ unter anderem Ausflüge für die Jungs und Mädchen, damit sie auch mal etwas anderes zu sehen bekommen, als ein Krankenhaus-Zimmer.

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