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Mit dem Tablet Ressourcen schonen und Geld sparen: 17 Firmen senken ihre Kohlendioxid-Emissionen um 5,3 Millionen Kilogramm pro Jahr

Von Die Teilnahme am Ökoprofit-Programm lohnt sich offenbar. Die 17 Teilnehmer an der 7. Runde sparen jährlich bereits Energiekosten in Millionenhöhe. Jetzt wurden sie ausgezeichnet.
Baupläne auf Papier? Das muss im Zeitalter der Tablets nicht mehr sein. Das schont die Umwelt und hilft den Firmen beim Sparen. Symbolfoto: Fotolia Foto: Gorodenkoff Productions OU (168980749) Baupläne auf Papier? Das muss im Zeitalter der Tablets nicht mehr sein. Das schont die Umwelt und hilft den Firmen beim Sparen. Symbolfoto: Fotolia
Hochtaunus. 

17 Betriebe und Einrichtungen aus Bad Homburg, Oberursel Friedrichsdorf und Usingen haben an der an der siebten Ökoprofit-Runde teilgenommen. Bei der Abschlussveranstaltung in der Oberurseler Stadthalle diskutierten Vertreter der Unternehmen die erzielten Erfolge, um so voneinander zu profitieren. Allen ist es gelungen, vorhandenes Umweltmanagement zu optimieren beziehungsweise neues zu installieren.

Für ihre erfolgreiche Teilnahme an dem seit 2004 im Hochtaunus durchgeführten Ökoprofit-Projekt wurden sie von ihren Städten ausgezeichnet. Mit dabei waren die Unternehmen Autohaus Weil, die Basler Versicherung, Bionic Medizintechnik, der Dachdeckerbetrieb Willy A. Löw AG, Deutsche Leasing, FIL Investment Services, Fresenius Kabi Deutschland, GC Germany, GOPA-Gesellschaft für Organisation, Planung und Ausbildung, Vollberg Maschinenbau, Hydrodata, die Klinik Hohe Mark, Metakem, Panacol-Elosol, die Stadt Friedrichsdorf, das Technische Rathaus Bad Homburg und Vitos Hochtaunus.

Seit Beginn des Programms konnten die teilnehmenden Betriebe im Schnitt Einsparungen von 1,3 Millionen Euro pro Jahr erzielen. Der jährliche Energieverbrauch verringerte sich insgesamt um rund 6,5 Millionen Kilowattstunden (kWh) Strom und 2,4 Millionen kWh Wärme. Außerdem konnte die CO2-Emission um jährlich rund 5,3 Millionen Kilogramm gesenkt werden.

Alexander Zuber, bei der Löw AG zuständig für die EDV-Organisation, sagte, man sei seit vier Jahren dabei und, nach sehr fruchtbaren Anstößen aus dem Kreise der Teilnehmer, heute auf dem besten Weg zum „papierlosen Büro“. Der Papierverbrauch sei mittlerweile sei um die Hälfte gesunken. Architektenpläne würden längst per Tablet auf die Baustellen getragen. Zuber führte weiter aus, dass das Unternehmen sehr vom Gedankenaustausch mit anderen Teilnehmern, auch in den verschiedenen Workshops, profitiere.

Gerald Weil vom Autohaus Weil in Friedrichsdorf erklärte, die Teilnahme am Programm habe zu erheblichen Kostenreduzierungen, aber auch zur Ressourcenschonung durch Abfalltrennung geführt. Der Stromverbrauch sei drastisch gesenkt worden, demnächst komme eine Photovoltaik-Anlage aufs Dach. Die Autowaschanlage arbeite bereits mit einem Minimum an Wasser.

Bertold Averweg, Geschäftsführer GOPA Consulting Group Bad Homburg begrüßte vor allem den Know-how-Transfer, den es unter den Teilnehmern gebe. Sein Haus arbeite an mehreren Mobilitätskonzepten, aber auch an der Optimierung der Emissionsbilanzen von Firmen im Geschäftsreiseverkehr.

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