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Stadtteil feiert „1125 Jahre Ersterwähnung“ –: Alolf und Huda als Geburtstagsgäste

Volles Programm ist geboten, wenn Kirdorf von Freitagabend sein 1125- jähriges Bestehen feiert. Die Besucher erwartet rund um Festzelt und „Taunusdom“ Historisches, Musik, Spiel und Spaß und eine besondere Rallye.
Rund um den „Dom“ in Kirdorf – hier schlägt am Wochenende bei der 1125-Jahr-Feier das Herz der Kurstadt. Bilder > Rund um den „Dom“ in Kirdorf – hier schlägt am Wochenende bei der 1125-Jahr-Feier das Herz der Kurstadt.
Kirdorf. 

Normalerweise besteht so ein Festausschuss aus zehn oder zwölf Mitgliedern, die dann sagen, wo es beim Fest lang geht. Gemessen daran ist es schon eine Hausnummer, dass bei einer der letzten Festausschuss-Sitzungen vor dem Jubiläumsfest an diesem Wochenende über 30 Kirdorfer zusammengekommen sind, um den Planungen den letzten Schliff zu verpassen. Viele Köche verderben den Brei? „Fehlanzeige“, sagt Hans Leimeister, der dem Kirdorfer Vereinsring vorsitzt. „Die Leute haben net quergebabbelt, sondern konstruktiv zusammengearbeitet.“ Das Programm jedenfalls ist vollgepackt mit vielen verschieden Angeboten.

Am Freitag wird es nach der Eröffnung des Festzelts unterhalb des Schwesternheims (19 Uhr) schwer historisch. „Wir wollten das Fest nicht mit Remmidemmi beginnen, sondern etwas beschaulicher“, erklärt Leimeister bei der Präsentation des Programms. Und trotzdem soll es spannend und witzig werden, verspricht er. Denn außer der von Heimatforscher Stefan Ohmeis vorbereiteten Zeitreise durch Kirdorfs Geschichte in Wort und Bild, wird Leimeister selbst in schönstem Kirdorfer Platt zwei Büttenreden aus der Feder des Kirdorfer Originals Wilhelm Braun zum Besten geben und die heimliche Nationalhymne des Stadtteils „De Hannes em Heu“ anstimmen.

Rallye mit Smartphone

Historisch so gebrieft können sich die Besucher am Samstag von 15 Uhr an die Jubiläumsausstellung im Heimatmuseum ansehen. Oder, wenn sie zwischen 12 und 16 Jahren sind, von 16 Uhr an an einer Smartphone-Rallye teilnehmen, die von der evangelischen und katholischen Kirchengemeinde organisiert wird. Die hat jetzt schon mächtig Zulauf, verrät der Pfarrer der Gedächtniskirche, Jörg Marwitz. Bei ihm haben sich bereits 13 Gruppen angemeldet, die, während sie durch Kirdorf flitzen, per Smartphone Aufgaben und Hinweise bekommen. Die Siegerehrung ist Teil des Abendprogramms im Festzelt, bei dem es auch um 18 Uhr den obligatorischen Fassanstich geben wird. Für die Musik sorgt die „Ockstädter Blasmusik“.

Ein besonderer Hingucker wird dabei der Auftritt von Alolf und Huda sein. Das ist das Ehepaar, mit dessen Schenkung seiner Kirdorfer Besitzungen an das Kloster Lorsch vor 1125 Jahren alles begann. Verkörpert werden sie von Stefan Ohmeis und Uschi Stiehler, die dafür in historische Gewänder schlüpfen. Die frühere Leiterin des Museums im Gotischen Haus hat auch die Ausstellung im Heimatmuseum federführend organisiert.

Am Sonntag wird es lang, bunt und auch nass. Hoffentlich nicht von oben, aber bestimmt dann, wenn es im Brunnen neben dem Festzelt ab 17 Uhr gleich sieben Bachtaufen geben soll (lesen Sie bitte auch den untenstehenden Artikel).

Bachstraße gesperrt

Nach einem ökumenischen Gottesdienst, der um 9.30 Uhr im „Taunusdom“ St. Johannes beginnt, sammeln sich die Spielmannszüge der Kirdorfer Feuerwehr und vom CV Heiterkeit, Fahnenträger, Kutschen, Aktive und alle, die mitlaufen möchten, zum großen Festumzug – zuvor ist die Weihe eines neuen Feuerwehrfahrzeugs angesagt.

Achtung! Am Sonntag ist die Bachstraße gesperrt. Dort gibt es eine Traktor- und Motorradausstellung. Kinder können dort an Ständen des Süwag-Marktplatzes vor der Alten Schule sich schminken lassen oder basteln. Nach dem Frühschoppen (Beginn: 12 Uhr) präsentieren sich Vereine bei Kaffee und Kuchen im Festzelt. Den Abschluss des Jubiläumsfests bildet von 21 Uhr an der große Zapfenstreich, gespielt von den Spielmannszügen der Kirdorfer und Stierstädter Wehren.

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