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Bauarbeiten: Ausbau des Steinbacher Neuwiesenwegs hat begonnen

Von Der Neuwiesenweg soll breiter werden – dafür haben die Bauarbeiten begonnen. Ein dafür wichtiges Grundstück hat sich die Stadt jetzt gesichert.
Der Neuwiesenweg wird jetzt abschnittsweise verbreitert. Am Ende dieses Wegs liegt rechts das Grundstück, das die Stadt jetzt gekauft hat. Foto: Jochen Reichwein Der Neuwiesenweg wird jetzt abschnittsweise verbreitert. Am Ende dieses Wegs liegt rechts das Grundstück, das die Stadt jetzt gekauft hat.
Steinbach. 

Seit langem wird über die Verbreiterung des Neuwiesenwegs diskutiert, nun tut sich etwas. Auf einem etwa 125 Meter langen Teilabschnitt sind jetzt Arbeiter am Werk, zunächst auf der rechten Seite – von der Kreisstraße 768, der Kronberger Straße, aus gesehen. Der Neuwiesenweg verbindet die Kreisstraße mit der Waldstraße, dient als Zufahrt zum Sportzentrum und zur Phorms-Schule.

In Stoßzeiten wird es auf dem zurzeit fünf Meter breiten Weg eng. Deshalb hatte die Politik 2017 beschlossen, dass auf beiden Seiten des etwa 350 Meter langen Wegs Rasengittersteine verlegt werden sollen. Damit wird der Neuwiesenweg auf beiden Seiten je 60 Zentimeter breiter. Die Kosten für die Baumaßnahme waren auf 30 000 bis 50 000 Euro beziffert worden.

Die Arbeiten werden abschnittsweise vorgenommen, das heißt, dass der Weg nicht gleich auf beiden Seiten und auf der gesamten Länge verbreitert sein wird. „So kann man aber wenigstens schon an einigen Stellen ausweichen“, sagt Alexander Müller, der Leiter des städtischen Bauamts, in Bezug auf den Begegnungsverkehr.

Ein Grund, warum sukzessive verbreitert wird: Für die Baumaßnahme muss Steinbach Flächen am Wegesrand kaufen oder tauschen. Noch sind allerdings nicht alle Grundstücksgeschäfte fix.

Wird Fläche verpachtet?

Eine wichtige Fläche hat sich die Stadt aber jetzt gesichert: Es handelt sich um das etwa 1500 Quadratmeter große Eckgrundstück Neuwiesenweg/Waldstraße, das von einer Hundeschule genutzt wird. Auch wenn für die Wegverbreiterung nur ein Streifen benötigt wird, kauft die Stadt die komplette Fläche.

Diesem Geschäft haben die Stadtverordneten jetzt einmütig in nichtöffentlicher Sitzung zugestimmt. Dem ein oder anderen erschien der Kaufpreis hoch. Auf der anderen Seite kann die Stadt Einnahmen erzielen, wenn sie das Grundstück weiter verpachtet. Dem Vernehmen nach könnte das eine Möglichkeit der künftigen Grundstücksnutzung sein. Bürgermeister Dr. Stefan Naas (FDP) will sich auf Anfrage dieser Zeitung nicht äußern, welche Pläne es für das Grundstück gibt.

Zu einer besseren Verkehrssituation im Bereich Sportzentrum und Phorms-Schule soll außer dem verbreiterten Weg auch ein Ausbau der Waldstraße beitragen. Zur Erinnerung: Eine halbe Million Euro ist bereits in den laufenden Haushalt eingestellt. „Ich glaube aber eher nicht, dass wir dieses Jahr noch damit beginnen“, sagt Naas.

Für die Waldstraße will die Stadt 357 000 Euro aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP) des Landes verwenden. Zumindest nach hinten wird eine Frist gesetzt: Laut Finanzministerium müssen mit KIP-Mitteln geförderte Maßnahmen bis Ende 2020 abgenommen und bis Mitte 2021 abgerechnet sein.

Phorms gibt Geld

Zudem hat Phorms signalisiert, sich mit 120 000 Euro – in drei Tranchen – zu beteiligen. Schriftlich festgehalten ist das aber laut Naas noch nicht. Um den Verkehr in den Stoßzeiten zu entzerren, war auch über versetzte Anfangszeiten bei Phorms gesprochen worden. Jan Fuchs, Mitglied der Schulleitung, teilt auf Anfrage dieser Zeitung mit, dass nicht mehr alles um 8.45 Uhr beginnt. Kindergarten und einige Schulstunden starten schon früher. Das habe sich so ergeben und nutze allen Seiten, meint Fuchs. Zudem beobachte er, dass die Linienbusse zur Schule besser genutzt würden. Heißt: weniger Autoverkehr. „Eine Win-Win-Situation“, meint Fuchs.

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