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BLB attackiert CDU . . .

Bad Homburg. 

Scharfe Kritik am „Masterplan reloaded“ zur Stadtentwicklung Bad Homburgs kommt von der BLB. Die Wählergruppierung befürchtet nämlich eine massive Versiegelung der Grünflächen in der Kurstadt. Man habe den Eindruck, sollte die CDU ihr angekündigtes Ziel tatsächlich umsetzen, dass es OB Alexander Hetjes und der CDU Bad Homburg in erster Linie darum gehe, neues Bauland für Investoren, Projektentwickler und Maklerbüros auszuweisen und zu entwickeln.

Entsprechend, so BLB-Fraktionschef Armin Johnert, sollten die Bürgerinitiativen an den Römischen Höfen in Ober-Eschbach und am Platzenberg schon einmal vorsorglich ihre Aktivitäten wieder aufnehmen.

Auch mit dem von der CDU kritisierten Stillstand der vergangenen Jahre unter OB Michael Korwisi (Grüne) kann die BLB nichts anfangen. „Die CDU hat offensichtlich vergessen, dass sie das OB-Amt und die Mehrheit im Stadtparlament seinerzeit verloren hat, weil sie unter Dr. Ursula Jungherr jahrelang nur Stillstand lieferten“, so Johnert.

Auch der Vorwurf der Geldverschwendung, so der BLB-Mann, laufe ins Leere. „Wir haben den Bahnhof und endlich die Straßen saniert, Baugebiete entwickelt, Kitas und Feuerwehren gebaut, aber für die CDU war das wohl alles falsch?“, fragt Johnert. Und nun wolle die CDU plötzlich noch weitere 500 000 Euro für einen Masterplan ausgeben, wundert er sich.

Immerhin räumt die BLB ein, dass Bad Homburg ein Gesamtkonzept brauche. Aber das habe die Gruppierung in ihrem „Abc für Bad Homburg“ vorgelegt – und zwar komplett mit konkreten Handlungsleitlinien. Zudem habe die Stadt mit Holger Heinze einen hervorragenden Stadtplaner, der einen Masterplan, dessen Folgekosten den Steuerzahler jährlich mit einer sechsstelligen Summe belasten würde, überflüssig mache.

(red)
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