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Helen I.: Botschafterin fürs Burgfest

Von Helen I. legt in Sachen Einsatz fürs Burgfest die Latte für ihre Nachfolgerinnen hoch: Sie wirbt jetzt auch auf ihrem eigenen Auto für die Königsteiner Traditionsveranstaltung. Während sie im historischen Gewand die Blicke auf sich zieht, galt es jetzt beim Oktoberfest, das schönste Dirndl zu finden.
Burgfräulein Helen I. (rechts) und ihr Hofstaat stellten das neu gestaltete Auto vor. Burgfräulein Helen I. (rechts) und ihr Hofstaat stellten das neu gestaltete Auto vor.
Königstein. 

Burgfräulein Helen I. ist eine wahrhaft majestätische Repräsentantin der Königsteiner Traditionsveranstaltung. Dass ihr das Burgfest und das damit verbundene Amt am Herzen liegen, stellt sie nun einmal mehr unter Beweis. „Ich habe lange überlegt, was kann man denn als Sponsoring noch machen und vor allem, was kann ich noch machen, um den Burgverein zu unterstützen?“ Die Bad Vilbeler Quellenkönigin sei es gewesen, die sie letztlich auf die Idee gebracht hätte. Diese sei in einem gesponserten Wagen, auf dem ihr Konterfei prangte, vorgefahren.

Feuerwerk an Farben

Helen I. setzt nun noch eins drauf: Das Auto ist nicht gesponsert, sondern ihr eigener Wagen, auf dem nun ihr eigenes Antlitz, die Königsteiner Burg mit Feuerwerk und das Logo des Burgvereins zu sehen sind.

Mit dieser Idee kam Helen I. zum Präsidium des Burgvereins Königstein und stellte ihr Konzept vor. Für den Burgverein selbst ist dies auch eine Premiere. Die Idee fand allerdings schnell Zuspruch. Mit ins Boot geholt wurden ein Autohaus und eine Werbeagentur, die die Vorlage für die Gestaltung umsetzte.

Helen I. stellt ihr neu gestaltetes Auto gemeinsam mit ihrem Hofstaat am Wochenende auf dem Königsteiner Oktoberfest vor. Bis zum 10. August 2018 wird Helen I. nun nicht nur bei offiziellen Veranstaltungen, sondern auch im Alltag als Botschafterin für das Königsteiner Burgfest und den Burgverein unterwegs sein. Wenn sie Krone und Zepter im August 2018 an ihre Nachfolgerin abgibt und in das Amt der hohen Burgfrauen übertritt, muss sich das kommende Burgfräulein etwas einfallen lassen.

Der Verein Handwerk und Gewerbe in Königstein (HGK) zeigt sich unterdessen mit dem Oktoberfest samt verkaufsoffenem Sonntag durchaus zufrieden.

Bei dieser Veranstaltung dürfe man erst einmal nicht die monetäre Situation im Auge haben, betont ein Geschäftsinhaber. Der Spaß an der Sache solle erst einmal im Vordergrund stehen. Doch nicht nur die Geschäftsleute fühlten sich der Oktoberfesttradition verpflichtet, auch viele Vereine nahmen die Gelegenheit zur Präsentation ihrer Arbeit wahr und suchten das Gespräch mit den Gästen.

Die Zeit und Möglichkeit einer individuellen Beratung bleibt in großen Einkaufszentren oftmals auf der Strecke. Gepaart mit Kompetenz sehen die Königsteiner Geschäftsleute hier ihre Chance der Neukundengewinnung und Kundenbindung der Stammkundschaft. Außerdem ergebe sich auch untereinander die Möglichkeit, sich immer wieder neu zu vernetzen und voneinander zu profitieren.

Seit einigen Jahren startet das Oktoberfest bereits Samstagabend. Pünktlich um 18 Uhr eröffnete der Königsteiner Narrenclub das Oktoberfest mit einem Fassanstich und Live-Musik der Gruppe „8 Franken“ im Festzelt auf dem Kapuzinerplatz.

Am Sonntagmorgen ging es mit einem Weißwurst-Frühstück weiter. Durch das Festzelt zog die MuShoBa, die Musik- und Showband des Fanfarencorps Königstein, die auch noch ein paar Runden durch die Stadt zog, um für das Weißwurst-Frühstück zu werben.

Von 13 Uhr an übernahm dann der HGK das Staffelholz. Unter dem Motto „Vergangene und zukünftige Mobilität“ hatten die Besucher die Wahl zwischen einer Kutschfahrt mit zwei PS – und zwar durch den Kurpark – und einer kurzen Testfahrt im Elektroauto.

Auch ansonsten hatte das Oktoberfest viel zu bieten. Bayerischer Dreikampf, Streichelzoo, Bungee-Run, Kletterturm, Hüpfburg, Kinderkarussell, Glücksrad, Bierfass-Schätzen und vieles mehr. Wer sich für nichts begeistern konnte, war selbst schuld. HGK-Vorsitzender Martin Neubeck war mit dem Zuspruch der Besucher zufrieden. „Uns ist es auch gelungen, die hintere Hauptstraße zu revitalisieren“, freute er sich. Mit einbezogen wurde auch die Georg-Pingler-Straße.

Schönste Tracht

Zu einem der Höhepunkte hat sich der Trachtenwettbewerb gemausert. Gerade das lockt viele Gäste an. Egal ob jung oder alt, klein oder groß, die schönste Tracht wird prämiert. Im Zelt des Königsteiner Narrenclubs gab es zum Abschluss die Preisverleihung. Bei den Kindern gewannen Julius Frick und Frida Löbsack (beide 10), das schönste Dirndl trug Lea Prasseln und bei den Männern setzte sich Michael Frick in Lederhose und Janker durch.

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