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Burgfest-Spaß in einem Rutsch

Von Die Kurstadt ist startklar, das Burgfest kann kommen. Von morgen an steht Königstein für vier Tage ganz im Zeichen der so traditionsreichen Veranstaltung, die in diesem Jahr zum 64. Mal gefeiert und mit einer kleinen, aber auf jeden Fall merkenswerten Veränderung im Programmablauf aufwartet.
Wenn es Nacht wird über der Kurstadt gehört die Burg am kommenden Wochenende wieder den Feierfreudigen aus Stadt und Region.	Foto: jp Wenn es Nacht wird über der Kurstadt gehört die Burg am kommenden Wochenende wieder den Feierfreudigen aus Stadt und Region. Foto: jp
Königstein. 

Der Schlüssel der Stadt ist übergeben, der kleine Zug durch die Stadt beendet, die Tore zur Burg sind aber für Besucher noch verschlossen – was tun, wie die Wartezeit am Burgfestsamstag überbrücken? Diese Frage haben sich in den vergangenen Jahren doch einige Königsteiner gestellt und nicht selten schlicht damit beantwortet, dass sie nach der Schlüsselübergabe gar nicht erst den Weg zur Burg antraten.

Und das sehr zum Bedauern der Verantwortlichen des Burgvereins. Die werden schließlich nicht müde zu betonen, dass sie gerade den Bewohnern der Kurstadt jede Gelegenheit geben möchten, das Fest der Feste zu feiern.

Um diesen wohlmeinenden Worten jetzt auch Lücken füllende Taten folgen zu lassen, hat das Präsidium des Vereins für den diesjährigen Burgfestsamstag den schon traditionellen Programmablauf am Nachmittag zeitlich neugeordnet. „Indem wir alles – im Vergleich zu den Vorjahren – um eine Stunde nach hinten verschieben, hoffen wir das bisher offenstehende Zeitfenster schließen und das Programm in einem Rutsch durchlaufen lassen zu können“, begründet Birgit Becker, die Präsidentin des Burgvereins, die Entscheidung der Organisatoren.

Für die echten Fans des Burgfestes, die am liebsten keine Minute verpassen wollen, heißt das für Samstag: Nach dem Empfang geladener Gäste durch den Bürgermeister um 16 Uhr zieht die Festgesellschaft gemeinsam zum „Alten Rathaus“, wo um 17.15 Uhr der Schlüssel der Stadt an das neue Burgfräulein Nora übergeben wird. Während sich danach ein kleiner Festzug auf den Weg zum St. Josef-Krankenhaus macht und erst im Anschluss daran die Burg ansteuert, können alle anderen Gäste gerne schon nach der Schlüsselübergabe den Weg nach oben antreten: Becker: „Die Burg wird um 18 Uhr geöffnet. Die Kellerwirte schließen sich um 19 Uhr an.“

Acht Keller öffnen

Insgesamt, so Bernhard Frick, der Vize-Präsident des Burgvereins, werden in diesem Jahr acht Vereine und Festwirte ihre Keller für die Feierfreudigen öffnen. Zudem wartet die Festwiese mit Musik und gastronomischen Angeboten auf. Im Konzept etwas verändert wird sich die kleine Festwiese präsentieren. Hatte die in den vergangenen Jahren unter dem Stichwort „Weindorf“ firmiert, so wird der kulinarische Fokus heuer etwas ausgeweitet und internationaler. Ein DJ soll die musikalische Untermalung beisteuern – aber alles im akustisch vertretbaren Rahmen.

Schließlich ist das auch in diesem Jahr eine der Kernbotschaften der Verantwortlichen des Burgvereins: Das Burgfest ist für alle da – für Königsteiner und Gäste von auswärts, für Jung und Alt, für Freunde handgemachter Gitarrenklänge und fetziger Disco-Beats. Oder frei nach Friedrich dem Großen: „Jeder soll nach seiner Façon selig werden.“ Allerdings nicht auf Kosten anderer und auch nach gewissen Regeln, die es einzuhalten gilt – gerade für den Nachwuchs. Deshalb, so Bernhard Frick, soll auch in diesem Jahr in den Kellern und an den Getränkeständen sehr genau darauf geachtet werden, wer was bestellt und vor allem, wer was bekommt.

Zu diesem Zweck werden auch in diesem Jahr wieder Alko-Bändchen ausgegeben. Allerdings nach einem veränderten Konzept und unter Federführung der Stadt (siehe unten).

Unangetastet bleiben auch 2014 die beiden Fixsterne des Burgfestes: die Inthronisation am morgigen Freitag und der Festumzug am Sonntag. „Die Vorbereitungen sind so weit abgeschlossen, was uns jetzt noch erwartet, ist die Detailarbeit und der Feinschliff“, blickt Birgit Becker dem Festwochenende zuversichtlich entgegen – zumal auch die Wetterprognosen durchaus ansprechend sind.

Beim Burgverein wie auch bei den Kellerbetreibern hätte man sicher nichts dagegen einzuwenden, wenn der Sommer zurückkehrt und möglichst viele Gäste auf die Burg zieht. Letztlich muss ja auch die Kasse stimmen, soll das Burgfest eine Zukunft haben. Becker: „Wir stehen finanziell zwar wieder etwas besser da. Es gibt aber noch keinen Grund Entwarnung zu geben, wir müssen immer noch sehr genau auf die Kasse schauen.“ Und das umso genauer, als die Mitglieder des Burgvereins hoffen, sich in absehbarer Zeit mal wieder eine Spende für den Erhalt der Burg leisten zu können.

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