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Ateliergruppe Morgenstern: Der Stoff, aus dem kunstvolle Gemälde sind

Von Nach Glas und Metall haben sich die Mitglieder der Ateliergruppe Morgenstern der Stofflichkeit gewidmet. Die Ergebnisse sind jetzt in einer Ausstellung im Rathaus Oberursel zu sehen. Ein Hinweis auf die Vielfalt der Schau steckt schon im Titel: „Stofflichkeit ist nicht nur Samt und Seide“.
Birgit Morgenstern (rechts) mit einem Teil ihrer Malgruppe. Bilder der Mitglieder zum Thema Stofflichkeit sind derzeit im Foyer des Rathauses ausgestellt. Birgit Morgenstern (rechts) mit einem Teil ihrer Malgruppe. Bilder der Mitglieder zum Thema Stofflichkeit sind derzeit im Foyer des Rathauses ausgestellt.
Oberursel. 

Die Gruppendynamik kann ganz schön inspirierend sein, findet Barbara Albrecht. „Als Birgit Morgenstern uns das Thema für unsere Gemeinschaftsausstellung verraten hat, war ich zunächst ratlos“, meint die Oberurselerin. Doch die Flut der Ideen, die Vielfältigkeit, die hinter der gestellten Aufgabe steht, ein Bild zum Thema Stofflichkeit zu malen, zeigte sich für Barbara Albrecht schnell durch den Austausch mit ihren Mitstreitern in der Malgruppe. „Dieses Eintauchen und Umsetzen in ein Thema, auf das ich selbst nicht gekommen wäre, fasziniert mich jedes Mal“, so Albrecht.

Tolle Ergebnisse

Sie gehört zu den 34 Frauen und Männern, die sich regelmäßig im Atelier der Oberurseler Künstlerin Birgit Morgenstern in der alten Zimmersmühle in Bommersheim zum Malen treffen. Alle zwei Jahre stellt die Gruppe ihre Arbeiten unter einem bestimmten Motto aus. Im Rathausfoyer sind jetzt die Ergebnisse aller 34 Kreativen zum Thema „Stofflichkeit“ zu bewundern. „Damit es einheitlich aussieht, hat jeder sein Motiv im gleichen Format gemalt“, schildert Birgit Morgenstern, die begeistert von der Umsetzung der Aufgabe ist. „Die Ergebnisse sind einfach toll geworden“, freut sich Morgenstern.

Großes Altersspektrum

In jeder ihrer Malgruppen finden sich Anfänger wie auch langjährige Malschüler. „Auch das Altersspektrum ist groß“, erzählt sie. „Das reicht von 16 Jahren bis über 80 Jahre“, berichtet Morgenstern, die verrät, was sie an den Themen, die sie zum Motto macht, wie Glas, Metall oder jetzt Stofflichkeit, fasziniert: „Es ist die abbildbare Wiedergabe der Beschaffenheiten der verschiedenen Materialien wie zum Beispiel Glas, Holz, Stein, Haut, Haar, Metall, Federn, Wolken, Wasser sowie unterschiedliche Textilien, die für jeden Maler reizvoll ist“, sagt sie.

Es sei immer eine Herausforderung, durch bestimmte Textur, Struktur und Transparenz, Formgebung und präzisen Duktus die Stofflichkeit in einem Motiv darzustellen, ist sie sich sicher und ergänzt: „Alle Kursteilnehmer in meinem Atelier, ob Anfänger oder Fortgeschrittene, haben diese von mir gestellte Aufgabe angenommen, sich gegenseitig inspiriert, diskutiert und korrigiert, um Stofflichkeit darzustellen.“

Die Bandbreite der Motive ist groß: Zu sehen sind ein langer geflochtener Zopf, transparente Folie, mit der ein Bembel als Geschenk umhüllt ist, oder Seifenblasen, in denen sich die Umgebung spiegelt. Auch Materialien wie Messing, Opalglas oder Bernstein haben ihren Weg in die Motivwelt der Ateliergruppe Morgenstern gefunden. Der Faltenwurf eines Vorhangs zählt ebenso zu den Motiven wie eine Pfauenfeder oder der Milchschaum auf einem Cappuccino und ein Fahrradlenker aus Titan.

Außer seinem Bild zum Thema zeigt jeder der 34 Künstler im Hieronymi-Saal weitere seiner Arbeiten, die ohne Vorgabe entstanden sind. Die Ausstellung ist bis Freitag, 17. November, zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen.

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