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Sechsköpfiges Team will wieder mehr Vereine für die Teilnahme begeistern: Die Macher des Brunnenfests

Von Elf Jahre managte Bernard Rehmer das Brunnenfest im Alleingang. Nach seinem bereits länger angekündigten Rückzug schultert künftig ein sechsköpfiges Team um Thomas Förder die Organisation und Durchführung des zweitgrößten Volksfestes im Hochtaunuskreis.
Thomas Fiehler, Dirk Müller-Kästner, Martin Krebs, Christine Förder, Dr. Roland Jung und Thomas Förder organisieren als Team das Brunnenfest im kommenden Jahr. Foto: Pieren Thomas Fiehler, Dirk Müller-Kästner, Martin Krebs, Christine Förder, Dr. Roland Jung und Thomas Förder organisieren als Team das Brunnenfest im kommenden Jahr.
Oberursel. 

Die 38. Auflage des Brunnenfestes – vom 9. bis 12. Juni 2017 – wird am Wochenende nach Pfingsten wieder Tausende Besucher nach Oberursel ziehen. „Die Ausrichtung des Brunnenfestes war nie gefährdet“, sagt Thomas Fiehler. „Weil Bernard Rehmer bereits vor zwei Jahren mit der Suche nach einem Nachfolger begonnen hat, mussten wir nicht reagieren, sondern können agieren.“

Wir, damit meint das Vorstandsmitglied vom FC 06 Weißkirchen das sechsköpfige Team um Thomas Förder (Freiwillige Feuerwehr Oberstedten). Als weitere Mitstreiter gehören noch Christine Förder (Vereinsring), Dr. Roland Jung (Club Geselligkeit Humor Weißkirchen 1952), Dirk Müller-Kästner (TV Bommersheim und Verein Kunstgriff) sowie Martin Krebs (Kultur- und Sport-Förderverein) zu den Organisatoren.

Das Team hat ein gerütteltes Maß an Vereinsring-Erfahrung – vor allem aber haben die sechs Vereinsring-Vertreter zum Teil jahrelange Erfahrung bei der Organisation des Brunnenfestes. „Lange Jahre war Bernard Rehmer alleiniger Ansprechpartner. Wir werden das Fest zusammen stemmen“, sagt Förder, bei dem dennoch die Fäden zusammenlaufen werden.

Jung und Krebs hatten bereits im Vorjahr an zwei der insgesamt vier Brunnenfest-Tage Rehmer entlastet und als Marktleiter Erfahrung gesammelt. Beim diesjährigen Festwochenende wird die Aufgabenteilung ähnlich laufen. „Ein Marktleiter muss an den Tagen jeweils als Ansprechpartner feststehen“, sagt Dr. Roland Jung.

Der Kontaktmann für die Behörden muss bei drohendem Unwetter ebenso präsent sein und Entscheidungen treffen wie bei Ärger bei den Toilettenwagen oder Klagen von Anwohnern. „Das Brunnenfest ist und bleibt ein Heimatfest, das allen teilnehmenden Vereinen am Herzen liegt“, sagt Martin Krebs. „Dennoch ist es nicht leichter geworden, die Vereine zur Teilnahme und Organisation zu begeistern.“

Das lässt sich an der Zahl der Standplätze, die von Vereinen betrieben wurden, deutlich ablesen. Hatten 2008 noch 29 Vereine eigene Stände betrieben, so waren es im vergangenen Jahr nur noch 20 Vereine aus der Brunnenstadt. Vor allem dank der Zunahme der Teilnehmer beim Kunsthandwerkermarkt konnte die Gesamtzahl der Stände seit 2010 aber mit rund 115 konstant gehalten werden.

„Wir wollen wieder mehr Vereine zum Mitmachen bewegen“, sagt Jung. „Die Vereine können dabei nicht nur bewirten, sondern haben auch die Möglichkeit, sich einer breiten Öffentlichkeit mit ihren Aktivitäten zu präsentieren. Zudem machen alle teilnehmenden Vereine die Erfahrung, dass das gemeinsame Engagement beim Brunnenfest auch das Wir-Gefühl der Vereinsmitglieder steigert.“

Großes Versorgungszelt

Das neue Brunnenfest-Komitee hofft, dass im kommenden Jahr das Versorgungszelt auf dem Marktplatz wieder von Vereinen bewirtschaftet wird. „Das muss nicht mehr wie früher ein Verein machen. Die 300 Schichten à drei Stunden können gerne auch in Kooperation von mehreren Vereinen gestemmt werden“, sagt Dirk Müller-Kästner. „Falls sich bis Ende Januar keine vereinsinterne Lösung findet, werden wir das wie im Vorjahr wieder an einen professionellen Betreiber vergeben.“

Weil die 38. Auflage des Brunnenfestes zugleich das erste Fest des Vereinsrings unter neuer Regie ist, wollen die sechs Neuen zuerst einmal „das Rad am Laufen halten und erst in den kommenden Jahren weiterentwickeln“.

Übrigens: Die Standgebühren haben sich in den vergangenen Jahren nicht geändert. Gestemmt werden kann die Großveranstaltung nur dank der Unterstützung seitens der Stadt. Wer Lust hat, sich am Brunnenfest mit einem Stand zu beteiligen, findet auf der Homepage des Vereinsrings (www.vereinsring-oberursel.de) das Anmeldeformular. Auszufüllen ist es bis zum 31. Januar 2017.

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