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Die Stadt feiert ihre neue „Spielführerin“: Nora I.

Von Königstein huldigt seiner neuen Regentin und dankt deren Amtsvorgängerin. Auf der Terrasse der Villa Borgnis wurde gestern Abend mit der Inthronisation von Nora I. das 64. Königsteiner Burgfest eröffnet. Bis einschließlich Montag feiern die Bürger der Stadt mit ihren Gästen eines der traditionsreichsten Feste der Region.
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Königstein. 

„Wenn’s am schönsten ist, sollte man aufhören“ – wie Alexander Fürst zu Stolberg-Roßla gestern Abend auf der Terrasse der Villa Borgnis so treffend anmerkte, galt dieser Sinnspruch am Freitag nicht nur für den Philipp Lahm, den Kapitän der deutschen Nationalelf, sondern auch für Carolin I.

Nach einem Jahr in Amt und Würden hieß es für das 63. Königsteiner Burgfräulein Abschied nehmen – von der Krone, dem Mantel der schützenden Gewalt und ihren Königsteiner Untertanen. Die allerdings ließen ihre Lieblichkeit nicht gehen, ohne ihr noch einmal ausdrücklich und von allen Seiten dafür zu danken, wie sie Königstein in dem Jahr ihrer Regentschaft repräsentiert hat.

„Würdevoll, fröhlich und humorvoll“, so Birgit Becker, die Präsidentin des Burgvereins lobend, habe Carolin der Stadt und dem Verein Ehre gemacht. Eine Zierde, so Bürgermeister Leonhard Helm (CDU) ergänzend, die mit ihrem Auftreten ganz dem Slogan Königsteins gerecht geworden sei: „Charmant und natürlich“.

Carolin ihrerseits machte bei ihren letzten Worten im Amt noch einmal klar, dass auch die beste Kurstadt-Regentin nur so gut in ihrem Amt sein kann, wie die Menschen es sind, die ihr ein ganzes Jahr lang hilfreich zur Hand gehen.

Wie groß die Gruppe derer ist, auf die ein Burgfräulein bauen muss, ließen die herzlichen Worte des Dankes erkennen, die die scheidende Lieblichkeit an ihre Familie, ihren Hofstaat wie auch an die Königsteiner Ritter, den Burgverein nebst Nähstube und viele mehr richtete.

An Carolins Mutter Ulrike, Burgfräulein von 1985, war es im Anschluss, die eigene Tochter mit der Übergabe von Diadem und Schärpe in den Stand der Hohen Burgfrauen aufzunehmen. Damit war der zweiten Abgang von der großen Bühne am gestrigen Freitag perfekt gemacht.

Während allerdings Bundestrainer Jogi Löw noch vor der schwierigen Aufgabe steht, einen neuen Spielführer zu finden, ist die Nachfolge in Königstein längst geregelt. Mit Nora Geis wartete gestern Abend bereits eine junge Frau gespannt darauf, von Howie Hohmann unter Handgeklapper und Fanfarenklängen der Musik- und Showband auf die Bühne gerufen zu werden. Dort angekommen und vom Schirmherrn mit den Insignien der Macht ausgestattet, richtete Nora das erste Mal das Wort an ihr Volk – und überzeugte.

Mit klarer Stimme, überzeugt und fröhlich stellte sich Nora ihren Untertanen vor, dankte ihrer Amtsvorgängerin, erzählte den Königsteinern von ihrem Kindheitswunsch einmal Burgfräulein zu werden und davon, dass es gar nicht so leicht war, einen Hofstaat um sich zu scharen.

Umso glücklicher sei sie, mit ihren Hofdamen Helen und Alexandra, ihrer kleinen Hofdame Aurelia und ihrem Junker Jonas jetzt eine edle Entourage an der Seite zu haben, mit der sie sicher „eine tolle Zeit“ als Burgfräulein haben werde – ganz besonders natürlich auf „ihrem“ Burgfest.

Das wird heute – nach dem freitäglichen Feuerwerk – mit weiteren Glanzpunkten fortgesetzt. Um 17.15 Uhr wird am Alten Rathaus der Schlüssel der Stadt an Nora I. übergeben. Im Anschluss wird auf der Burg die zweite Festnacht gefeiert. Am Sonntag um 14 Uhr setzt sich dann der Festzug durch die Stadt in Bewegung, gefolgt vom nachmittäglichen Kinderprogramm.

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