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Partnerschaftskomitee Falkenstein: Ein Fest zu Ehren des Cidre

Von Die Hessen schwören auf ihren Apfelwein und die Franzosen auf ihren Cidre. Aber was ist eigentlich der Unterschied? Grundlage sind in beiden Fällen die heimischen Äpfel. Doch der Stickstoff macht es letztendlich aus.
Nolan (7) an der Presse, gleich gibt es Apfelsaft. Hermann Groß schaut zu, ob auch alles richtig gemacht wird. Nolan (7) an der Presse, gleich gibt es Apfelsaft. Hermann Groß schaut zu, ob auch alles richtig gemacht wird.
Falkenstein. 

Um einen guten Apfelwein zu keltern, kommt es auf die chemische Zusammensetzung der Apfelsorte an. Und die ist bei den hessischen Äpfeln anders als bei den französischen Äpfeln. Natürlich trägt auch die unterschiedliche Herstellung des Getränks zu den Unterschieden im Geschmack bei. Ausschlaggebend ist jedoch die Beschaffenheit der Äpfel und hier insbesondere deren Stickstoffgehalt.

Zum 40. Mal feierte das Partnerschaftskomitee Falkenstein – Le Mêle am Sonntag sein Cidrefest rund um das Bürgerhaus. Und hierbei stellt sich dann einmal mehr heraus, dass ein Apfel nicht „nur“ ein Apfel ist, sondern auch die Vielfältigkeit, was aus einem Apfel alles so werden kann. Bei den Apfelbäumen auf der Wiese am Bürgerhaus handelt es sich um französische Äpfel. Waren die Bäume doch ehemals ein Geschenk der Freunde aus der Normandie. Ab 11 Uhr wurden die Apfelbäume kräftig geschüttelt und dann ging es los mit der Verarbeitung beziehungsweise mit den Anfängen der Verarbeitung. Die Endprodukte wurden nicht am Sonntag hergestellt, sondern hatten ihren Weg in die Endfassung schon gefunden. Kuchen, Calvados, Pommoau (Aperetiflikör) oder Cidre. Diese Produkte waren aber allesamt schon fertig und kamen zum Teil aus der Normandie, vor allem in flüssiger Form. Die geschüttelten und anschließend gesammelten Äpfel kamen zu Hermann Groß an die Cadage (eine französische Apfelpresse), die die Meloiser ebenfalls anlässlich des 10. Jubiläums ihren Falkensteiner Partnern geschenkt haben. Mit dieser Presse werden die Äpfel allerdings nur zerkleinert und müssen anschließend noch in eine andere Presse, damit es leckeren Süßen gibt.

Sieger im Boule-Turnier

Bevor es allerdings an die Apfelpresse ging, mussten sich die Falkensteiner Vereine noch im Boule-Turnier beweisen. Das Endspiel bestritten das Partnerschaftskomitee und die Freiwillige Feuerwehr Falkenstein, die dann aus diesem Spiel auch als Sieger hervorging.

In diesem Jahr waren auch Mitglieder des französischen Partnerschaftskomitees in Falkenstein zu Gast. Bereits im Mai feierten Falkensteiner und Meloiser in Le Mêle den 50. Jahrestag der offiziellen Partnerschaftsgründung. 2018 wird noch einmal gemeinsam gefeiert. Dieses Mal allerdings in Falkenstein. Vom 28. April bis zum 1. Mai wird die Freundschaft noch einmal besiegelt.

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