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Das Sommerspektakel beginnt am 23. Juni: Ein Feuerwerk an Spaß und Kultur

Von Unentgeltlich und unter freiem Himmel: Auf insgesamt 59 Veranstaltungen können sich die Homburger freuen. Auf den Wunsch der Bürger und der Politik dauert der Bad Homburger Sommer nun auch wieder drei Wochen lang. Überhaupt ist in diesem Jahr einiges anders.
Schließt alljährlich den Bad Homburger Sommer ab: Das große Feuerwerk über dem Kaiser-Wilhelms-Bad. Foto: Yvonne Spaene Schließt alljährlich den Bad Homburger Sommer ab: Das große Feuerwerk über dem Kaiser-Wilhelms-Bad.

Nachdem es in den vergangenen Jahren hieß, der Bad Homburger Sommer halte nichts für junge Leute parat, beschlossen die Stadtverordneten, dass künftig der Jugendbeirat mitreden darf. Und so bietet die Veranstaltungsreihe in diesem Jahr einige Events, bei der Junge und Junggebliebene ihren Spaß haben werden. Der Sommer beginnt in Bad Homburg am kommenden Freitag um 19.30 Uhr vor dem Kaiser-Wilhelms-Bad bei einer „Warm-Up-Party“ mit der Band Makia – gedacht als Nachfolger des „Summerbreak“ im Landratsamt. Auch den Poetry-Slam am 29. Juni (19.30 Uhr) auf der Wiese vor der Sala Thai hat sich der Nachwuchs gewünscht, ebenso wie das Konzert von Cosby auf der Schlossgarage (14. Juli, Beginn: 20 Uhr).

Und noch ein weiterer Wunsch ging in Erfüllung: Der Bad Homburger Sommer dauert wieder drei Wochen lang. Dass die Reihe im vergangenen Jahr aus Kostengründen auf zwei Wochen verkürzt wurde – auch in den Jahren 1989 bis 2009 war sie so kurz –, hatte vielen Bürgern nicht gefallen. „Die Ergebnisse der Umfrage waren deutlich, und dank eines weiteren Sponsors konnten wir die Reihe wieder auf drei Wochen erweitern“, freut sich Kurdirektor Ralf Wolter.

So werden 59 Veranstaltungen angeboten – vom Kindertheater über Comedy bis hin zu fetzigen Konzerten. Die meisten größeren Veranstaltungen finden vor dem Kaiser-Wilhelms-Bad statt – auch die Oper, die es wieder gibt. Diesmal wird Puccinis „La Bohème“ gegeben (24. Juni, 19.30 Uhr).

Ein neuer Spielort ist der Gustavsgarten. Dort spielen am 11. Juli (19 Uhr) die Gitarrenvirtuosen „Café del Mundo“ Flamencomusik. Die Dramatische Bühne spielt am 28. Juni (19.30 Uhr) vorm Kaiser-Wilhelms-Bad „Die Leiden des jungen Werther“.

Vier Mal wird die Leinwand entrollt fürs Open-Air-Kino vorm Musikpavillon: am 30. Juni, am 4. Juli (hier wird „Frühstück bei Monsieur Henri“ gespielt), 11. Juli („Birnenkuchen mit Lavendel“) und 14. Juli – jeweils von 22 Uhr an.

Das breite Angebot an Kultur wird in diesem Jahr durch Sportliches ergänzt. So wird man am Auftaktsamstag, 24. Juni, von 11 bis 16 Uhr im Feri-Sportpark ein Beachvolleyball-Turnier verfolgen können. Am 1. Juli (12 bis 20 Uhr) läuft zudem „Spinning im Park“ – auf der Sommerbühne vorm Kaiser-Wilhelms-Bad darf zugunsten World Vision gestrampelt werden.

Auch die Klassiker wird’s wieder geben: die Klassiknacht in Weiß (2. Juli), den Flohmarkt und das Picknick am Schwanenteich (8. Juli, 16 Uhr). Die beiden Sommernachtsbälle sind seit Wochen ausverkauft, ebenso das Konzert des Rheingau-Musik-Festivals am 9. Juli. Sofern das Wetter gut ist und es draußen stattfindet, lohnt es sich aber, nach Restkarten zu fragen.

Mehr Geld für Sicherheit

Rund 350 000 Euro lässt sich die Stadt die Veranstaltungsreihe kosten. Sie setzen sich zusammen aus 100 000 Euro an Gagen, jeweils 80 000 für Technik und Personal, 60 000 an Gema-Gebühren und 30 000 bis 40 000 für Sicherheit. Aufgrund der Terroranschläge in Berlin oder London wird mehr Security als in den vorherigen Jahren aufgefahren. Eine Taschenkontrolle gibt es nicht (Wolter: „Das wollen wir nicht“), jedoch werden bei großen Veranstaltungen an strategisch günstigen Stellen die mit Wasser gefüllten Prellbehälter der Feuerwehr aufgestellt. Rucksäcke dürfen nicht mit in die Menge genommen werden.

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