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Epilepsie, was bedeutet das?

Nadja, Hannah und Cengiz von der Helen-Keller-Schule freuen sich, dass ihre Kunstwerke in der Ausstellung „Epilepsie und Gesellschaft“ gezeigt werden. Foto: Matthias Reichwein Nadja, Hannah und Cengiz von der Helen-Keller-Schule freuen sich, dass ihre Kunstwerke in der Ausstellung „Epilepsie und Gesellschaft“ gezeigt werden.
Oberursel. 

Diese Ausstellung ist etwas Besonderes: Sie vereint Werke von Schülern des Kaiserin-Friedrich-Gymnasiums (Bad Homburg) und der Helen-Keller-Schule (Oberursel) zum Thema Epilepsie. Wie berichtet, sind die Arbeiten der Oberurseler Schüler zum Teil aus eigener Erfahrung mit dieser Erkrankung, einer neurologischen Funktionsstörung, entstanden.

Wie die jungen Bad Homburger wollen sie mit ihren Werken für das Thema Epilepsie sensibilisieren. Denn allein in Hessen sind etwa 40 000 Menschen betroffen: Epilepsie kann in allen Alterstufen vorkommen und ist zum Glück medizinisch gut behandelbar.

Die Oberurseler Schüler haben wie die Bad Homburger ihre Werke der Epilepsie-Stiftung der Diakonie Hessen vermacht, damit sie in Kliniken und weiteren sozialen Einrichtungen gezeigt werden können. Erster Stadtrat Christof Fink (Grüne) hatte sich dafür eingesetzt, dass die Wanderausstellung „Epilepsie und Gesellschaft“ auch im Oberurseler Rathaus Station macht. Dort, im Foyer, sind die Arbeiten noch bis zum 24. Juni zu sehen – zu den üblichen Öffnungszeiten.

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