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Erlaubter Mundraub

Friedrichsdorf. 

Jetzt werden die Kirschen reif: Daher ist es an der Zeit, sich um die Verwertung der Früchte Gedanken zu machen. Obst, das nicht genutzt wird, bleibt meist auf dem Boden liegen und verfault. Wer aber das Wort Mundraub hört, denkt als erstes an eine Polizeimeldung. Denn im Allgemeinen ist mit dem Begriff das Stehlen von Nahrungsmitteln gemeint. Eine andere, durchaus positive Bedeutung hat der Begriff nun im Internet. Unter der Adresse www.mundraub.de finden Obst-Fans zum Abernten freigegebene Obstbäume und Beerensträucher.

Die Stadt Friedrichsdorf hat es vorgemacht und einige ihrer Obstbäume zur Ernte freigegeben. Eigentümer, die ihr Obst selbst nicht ernten können müssen keine Angst vor Missbrauch haben, denn die Nutzer der Seite haben sich zur Einhaltung der Regeln verpflichtet. Es sollen nur frei zugängliche Bäume angemeldet werden und die Nutzer sollen pfleglich damit umgehen. Nach einer Registrierung kann man über eine Karte den Standort darstellen und beschreiben. Sinnvoll ist es, die Anzahl und Sorten der Bäume, Sträucher und Obstsorten anzugeben. Es kann auf Besonderheiten eingegangen werden oder ein Hinweis auf nur gekennzeichnete Bäume und Sträucher angefügt werden. Das angebotene Obst ist ebenfalls über eine Karte zu finden.

Informationen zu Nutzung und Pflege von Streuobstwiesen gibt es beim städtischen Umweltberater Jörg Naumann unter Telefon (0 61 72) 7 31 13 00 oder per E-Mail unter der Adresse joerg.naumann@friedichsdorf.de.

(red)
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