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Fernweh fühlt sich so gut an

Es muss nicht immer „Malle“ sein. Wer bei der Wahl seiner Reiseziele ähnlich denkt, war jetzt am Königsteiner Kaltenborn genau richtig. Dorthin hatte der Tour-Veranstalter „Ikarus“ zum Erlebnistag eingeladen. Da juckte es doch gleich in den Fingern, die Koffer zu packen und den Globus zu umrunden.
Für Reiselustige gab es natürlich auch die passenden Kataloge. Für Reiselustige gab es natürlich auch die passenden Kataloge.
Königstein. 

Hier die spitzen weißen Zähne, die aus dem weit aufgerissenen Maul eines Krokodils aufragen. Da ein putziges kleines Känguru, das neugierig aus dem Beutel seiner Mutter schaut – Australien ist so ganz anders als das alte Europa, das gilt für die Topographie des Fünften Kontinents genauso wie für Flora und Fauna. Gerade das ist vermutlich auch der Grund, weshalb für so viele Deutsche eine Reise nach „Down Under“ ganz oben auf dem Wunschzettel steht.

Ein Wunsch, der bei denen umso drängender geworden sein dürfte, die beim jüngsten Erlebnistag von „Ikarus“-Tours dabei waren. Über das Wasser laufende Jesusvögel, vom Aussterben bedrohte Tasmanische Teufel oder süße Koalabären – die Präsentation über das Land am anderen Ende der Welt beeindruckte mit Farbigkeit und Vielfalt. Und doch war es nur ein Ausschnitt. „Leider kann ich gar nicht alles zeigen, daher kommen Sie am besten einfach mit“, lud eine Ikarus-Mitarbeiterin lachend zum Koffer packen ein.

„Ikarus“ ist seit 1970 eine feste Größe auf dem deutschen Reisemarkt und seit 1999 am Kaltenborn zu Hause. Und was ist das für ein Zuhause? Ein Rundgang durch das Firmengebäude mitten im Grünen ist an sich schon eine Reise um die Welt im Kleinen. Davon konnten sich die Besucher des Tages der offenen Tür bei Hausführungen selbst ein Bild machen. Die Büros, unterteilt nach Zielgebieten wie Afrika oder Pazifik genießen durch die großzügigen Fenster eine überragende Aussicht über die umgebende Landschaft bis hin zum Spessart. Die Wände der Büros und Flure sind über und über von Landkarten, Zertifikaten oder Fotos von fernen Ländern geziert.

Literatur für Reiselustige

Im obersten Stockwerk befindet sich die beeindruckende Bibliothek. Dort reihen sich bis unter die Decke Regale voller Reiseführer und Bücher über Länder aneinander, die zum Recherchieren und Schmökern einladen. „Leider haben wir nur selten Zeit hier hoch zu kommen“, erklärte Frank Fischer. Der langjährige Mitarbeiter zeigte den Gästen noch ein besonderes Schmuckstück im Konferenzraum: Eine riesige plastische Weltkarte, die eine ganze Wand des Raumes einnimmt. Beklebt und bemalt mit liebevollen Details und Länderspezialitäten ist sie ein Geschenk, das die Mitarbeiter des Hauses dem Ikarus-Gründer Horst Kitzki zu einem runden Geburtstag machten.

Wem die Reise mit dem Finger über die Landkarte nicht annähernd reichte, um die eigene Reiselust zu stillen, der war im Außenbereich bestens aufgehoben.

Inspirationen im Tipi

An den verschiedenen Ständen konnten sich die Besucher mit Reisezubehör wie Moskitonetzen ausstatten und Bücher zu weit entfernten Ländern erwerben. Wer sich für seine nächste Reise inspirieren lassen wollte, konnte dies in einem großen Tipi tun. Dort stellten Mitarbeiter Reiseziele vor und weckten das Fernweh der Besucher.

Egal ob nach Myanmar, Australien, in die Arktis oder zu den Galapagos Inseln, Reisen von Ikarus gibt es für jeden Kontinent. So wurden die Zuschauer auch in das ferne Chile mitgenommen, das mehr als 4300 Kilometer lang, aber keine 200 Kilometer breit ist. „Chile ist ein Land der Kontraste“, erklärte André Friedrichs von Ikarus.

Er führte sein Publikum mit Fotos durch die sehr unterschiedlichen Klimazonen und Landschaften – von der Atacamawüste über Santiago und die Tausende Kilometer entfernten Osterinseln bis nach Patagonien ganz im Süden des Kontinents. Eine Besonderheit „am Ende der Welt“: Mutige Touristen können dort in einem kleinen Boot ganz nah an gigantische Gletscher fahren, wo dann der Whisky mit frisch geschlagenem Eis vom Gletscher serviert wird.

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