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Fresenius-Stiftung: 1,5 Millionen Euro für Spitzenforscher

Bad Homburg. 

Die in der Kurstadt beheimatete Else Kröner-Fresenius-Stiftung (EKFS) hat gemeinsam mit der German Scholars Organization (GSO) fünf medizinische Spitzenforscher im Rahmen einer Förderinitiative nach Deutschland berufen. Insgesamt investiert die Stiftung in das Projekt 1,5 Millionen Euro. Hintergrund der Aktion ist das Ziel der EKFS, die Position der deutschen Universitätskliniken im internationalen Wettbewerb durch medizinische Spitzenforscher zu stärken. Schließlich werde der Kampf um die besten Köpfe schon längst global geführt. Und bislang hatte Deutschland in diesem Rennen nicht die allerbesten (finanziellen) Voraussetzungen, um attraktiv für junge Forscher zu sein. In dieser Hinsicht ist auch die Statistik eindeutig: Rund 19 000 deutsche Ärztinnen und Ärzte haben in den vergangenen zehn Jahren das Land verlassen. Viele von ihnen hätten, so die EKFS, in führenden Laboren in den USA oder der Schweiz eine Anstellung gefunden.

Zu den fünf geförderten Professorinnen und Professoren zählen Prof. Dr. Dr. Ghazaleh Tabatabai. Die 41 Jahre alte Neurologin und Neuroonkologin wurde an die Universität Tübingen berufen und leitet seitdem am Universitätsklinikum Tübingen die interdisziplinäre Sektion für Neuroonkologie.

Prof. Dr. Oliver Muensterer kommt vom New York Medical College in den USA und hat die Leitung der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie an der Universität Mainz übernommen.

Von Washington nach Essen zieht es den Aids-Forscher Prof. Dr. Hendrik Streeck. Prof. Dr. Dennis Kätzel, der bisher in Oxford lehrte, forscht ab diesem Wintersemester in Ulm über die Krankheit Schizophrenie. Ebenfalls aus New York kommt Prof. Dr. P. Christian Schulze. Der gebürtige Sachse ist Experte für Herzinsuffizienz und übernimmt in Jena den Lehrstuhl für Kardiologie am Uni-Klinikum Jena.

Die im Rahmen dieser Initiative geförderten Berufungen werden mit bis zu 250 000 Euro je Professur unterstützt. Entscheidend ist, dass die jeweilige Universität die Mittel flexibel verwenden kann, um den Bedürfnissen des jeweiligen Kandidaten zu entsprechen und ihnen ein konkurrenzfähiges Berufungsangebot vorlegen zu können.

(red)
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