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Fahrtstrecke gesperrt: Für das Radrennen am 1. Mai bleiben Autos stehen

Von Das Radrennen Eschborn-Frankfurt am 1. Mai wird die Kurstadt voll im Griff haben – und zwar nicht nur, was die Stimmung betrifft, sondern auch, was den Verkehr anbelangt. Denn im Prinzip ist die Strecke, auf der die Radler durch die Kurstadt brausen, den ganzen Tag über gesperrt. Von einer kleinen „Schleusenzeit“ abgesehen. . .
Die Fußgängerzone geht es am 1. Mai hinauf zum Kurhaus. Dort wird wieder eine von zwei Sprintwertungen des Radklassikers stattfinden. Archiv: Heiko Rhode Foto: (Heiko Rhode) Die Fußgängerzone geht es am 1. Mai hinauf zum Kurhaus. Dort wird wieder eine von zwei Sprintwertungen des Radklassikers stattfinden. Archiv: Heiko Rhode
Bad Homburg. 

Kaum jemand dürfte sich derzeit besser in Bad Homburg auskennen als Elke Kopp. Die Leiterin der Straßenverkehrsbehörde hat jeden Winkel rechter- und linkerhand des Südrings, der Quirinstraße, der Frankfurter Landstraße, der Friesenstraße, der Kaiser-Friedrich-Promenade, der Kisseleffstraße, der Louisenstraße, der Saalburgstraße, der Ritter-von-Marx-Brücke, der Dietigheimer und der Urseler Straße im Kopf. Kein Wunder, denn sie ist mit ihrem Team auch dafür verantwortlich, dass am Sonntag, 1. Mai, Tausende von Radfahrer, die in unterschiedlichen Kategorien am Radrennen Eschborn–Frankfurt teilnehmen, ungehindert von 9.30 bis 13.30 Uhr durch die Straßen der Kurstadt brausen können.

Unter ihnen werden nicht nur die 5000 Teilnehmer des Jedermannrennens sein, sondern auch die Fahrer der Junioren-Bundesliga und 140 Profi-Fahrer aus 20 Teams, die in der Kategorie „Elite World Tour“ an den Start gehen. Das Elite-Rennen ist dabei wieder hochkarätig besetzt. Mit dabei sind zum Beispiel die Fahrer, die es 2017 aufs Podium geschafft haben: Alexander Kristoff (UAE-Team Emirates), Rick Zabel (Team Katusha-Alpecin) und Lokalmatador John Degenkolb (Trek-Segafredo).

Info: Fest auf dem Kurhausvorplatz

Traditionell sorgen die Homburger Sportvereine beim Radrennen am 1. Mai vor dem Kurhaus für ein buntes Programm. Das ist auch in diesem Jahr so. Laut Ute Görgen.

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Auch Sprintspezialist Marcel Kittel (Team Katusha-Alpecin) versucht wieder sein Glück. Er war im vergangenen Jahr zum ersten Mal gestartet. André Greipel (Lotto-Soudal) feiert bei Eschborn-Frankfurt voraussichtlich sein Comeback. Er hatte sich bei Mailand–San-Remo das Schlüsselbein gebrochen. Um den Sieg wollen auch die deutschen Nachwuchssprinter Pascal Ackermann (BORA-hansgrohe) und Phil Bauhaus (Team Sunweb) fahren. Insgesamt kann sich das Publikum auf 16 deutsche Fahrer freuen, mehr als die Hälfte der deutschen WorldTour-Profis.

Zur Auflage gemacht

Weil die Profis und die Jedermänner zu unterschiedlichen Zeiten durch Bad Homburg fahren, ist die Strecke in diesem Jahr die gesamte Zeit über komplett gesperrt – was im Prinzip heißt, von 8.30 bis gegen 13.30 Uhr. „Diese Auflage hat uns das Regierungspräsidium Darmstadt wegen der Verkehrssicherheit gemacht“, erklärt Bürgermeister Meinhard Matern (CDU). Zwischen 50 000 und 70 000 Euro schätzt er die Aufwendungen der Stadt für die Organisation. Und da sind die 40 bis 50 Freiwilligen und die 30 Helfer des THW, die sich an der Strecke postieren, nicht eingerechnet.

Die Sache hat natürlich auch Auswirkungen auf die Bürger, denn das bedeutet, in dieser Zeit kommen sie mit ihren Autos nicht so ohne Weiteres von daheim weg, denn „auf der Strecke kann zwischen 8.30 und 13.30 – vermutlich sogar früher, weil wir um 6 Uhr mit den Absperrmaßnahmen beginnen – nicht gefahren werden“, sagt Elke Kopp. Auch eine Querung wird nicht möglich sein. Denn alle Straßen hin zur Strecke werden zu Sackgassen. Wer also in einer Einbahnstraße zur Strecke parkt, kommt nicht weg. Autos, die im Parkverbot entlang der Strecke stehen, werden abgeschleppt. Deswegen rät Matern allen Anwohnern, sich vorab zu informieren. Die Umleitungspläne finden sich auf www.bad-homburg.de.

Eine klitzekleine Möglichkeit, die Strecke an bestimmten Stellen doch noch zu queren – allerdings nur unter Aufsicht von Polizei oder Stadtpolizei – gibt es von 11.40 bis 12.40 Uhr, sagt Kopp, und zwar im Bereich Seifgrund- zur Taunusstraße, von der Frölingstraße in die Berliner Straße, vom Langwiesenweg in die Kalbacher Straße und vom Gunzoplatz in die Frankfurter Landstraße. Die Straße an der U-Bahn in Gonzenheim zu queren, wird jedoch den ganzen Tag über nicht möglich sein. Wer Pech hat, steht im Zweifelsfall stundenlang, bis er losfahren kann. „Also bitte wirklich im Internet nachlesen, welche Ausweichmöglichkeiten es gibt“, betont Kopp.

Klinik ist erreichbar

Wichtig: Die Zeppelinstraße ist den ganzen Tag über in beiden Richtungen frei, so dass die Hochtaunus-Kliniken stets erreicht werden können. Nicht möglich ist es allerdings, über den Ostring in Richtung Krankenhaus zu fahren. Da die Radfahrer die L 3003 nutzen, werden Ost- und Südring jeweils zur Sackgasse.

Und Busfahren? Keine gute Idee. Denn die Stadtbusse werden erst nach dem Rennen ihren Dienst beginnen. Erst von 16 Uhr an fahren sie nach dem regulären Fahrplan an den jeweiligen Endhaltestellen los.

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